Bienenwachswickel, ein traditionelles Hausmittel
Bienenwachswickel, ein traditionelles Hausmittel

Bienenwachswickel sind ein altes und bewährtes Hausmittel, die bei Verspannungen, Erkältungen und bei Husten angewendet werden. Die Wickel können sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern angewendet werden und sind in ihrer Handhabung einfach. Die Wirkung der Schleimlösung erfolgt auf natürlicher Basis und mildert gleichzeitig den Reiz. Die angenehm milde Wärme eignet sich zudem optimal zur Linderung bei Verspannungen. Sie sind fertig zu kaufen und beispielsweise in Apotheken erhältlich.

Erkrankungen wie Erkältung und Husten

Die Bienenwachswickel sind ein traditionelles Anwendungsverfahren bei Erkrankungen wie Husten und Erkältung. Die Wickel mit Bienenwachs sind lang anhaltend warm und verstreuen einen wohltuenden Geruch, der sie insbesondere bei Kindern sehr beliebt machen. Die sanfte Wirkweise besteht in der Lösung des Schleims sowie in der Milderung des Hustenreizes.

Anwendung der Wickel

Der Wickel sollte nach Möglichkeit auf ein Tuch aus unbehandelter Schurwolle gelegt werden, oder aber auf eine Lage Heilwolle. Vorab ist der Wickel zu erwärmen, etwa durch eine Heizung, einen Föhn oder durch eine Wärmflasche. Durch die Erwärmung wird der Wickel angenehm weich und natürlich warm. Während der Erwärmung muss unbedingt auf die Temperatur geachtet werden, um Verbrennungen zu vermeiden. Der erwärmte Wickel wird dann umgehend auf die Haut aufgelegt und zur Fixierung hilft am Besten ein Unterhemd, welches eng anliegt. Abends angelegt erfolgt die Wirkung die ganze Nacht hindurch. Die Wickel können mehrfach verwendet werden und sollten verschlossen bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Außerdem lassen sich die Wickel individuell zuschneiden und sollten auf keinen Fall gewaschen werden.

Bild: © Rainer Sturm / PIXELIO

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Maria
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