Ein altbewährtes Hausmittel: Brombeerblättertee
Ein altbewährtes Hausmittel: Brombeerblättertee

Zu den bewährten Heilmitteln der Volksmedizin in Europa und im Orient zählen die Blätter und die Wurzel der Brombeere. Schon bei den Römern gehörten sie zur Alltagsmedizin. Der Feldarzt Galanos ließ die Soldaten während der Feldzüge Brombeerblätter zur Stärkung des Zahnfleisches kauen. Heute nutzen wir den Brombeerblättertee und seine Heilkräfte bei verschiedenen Erkrankungen.

Wirksam bei vielen Beschwerden

Drei Wirkungsweisen der Brombeerblätter sind der Naturmedizin bekannt: entzündungshemmend, blutreinigend und adstringierend. Daraus ergeben sich die Hauptanwendungsgebiete. In der Frauenheilkunde hilft der Tee bei Menstruationsschmerzen und gegen starke Blutungen, die den Körper schwächen. Der berühmte Naturarzt Kneipp empfahl ihn als Blutreinigungstee zur kurmäßigen Anwendung. Auch gegen Beschwerden im Mund- und Rachenbereich wird er eingesetzt. Bei Halsentzündungen und Schleimhautreizungen wird er nicht nur getrunken, sondern auch zum Gurgeln und Spülen genutzt. Durch die adstringierende, das heißt zusammenziehende Wirkung der Blätter, hilft das Hausmittel bei Durchfall, das Verdauungssystem wieder zu beruhigen. Einige Tassen, über den Tag verteilt getrunken, sorgen für Erleichterung.

Mehr zu bewährten Hausmitteln auch beim Apovendis Magazin – dem Ratgeber für Familie & Gesundheit.

Blätter selbst sammeln

Die Zubereitung des Brombeerblättertees ist einfach. Ein Teelöffel Blätter wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrüht und nach 10 Minuten abgeseiht. Durch die enthaltene Gerbstoffe ist der Tee bitter, es empfiehlt sich ihn mit Milch, Zucker oder Honig zu verfeinern. Auch das Mischen mit anderen Kräutern verbessert den Geschmack. Möchten Sie die Brombeerblätter für Ihren Kräutertee selbst suchen? Im Juni und Juli ist Sammelzeit. Wenn Sie ihn lieber kaufen wollen, sollte es immer Bio-Qualität sein.

Bild: © Verena N. / PIXELIO

Share this:
About the author
Maria
  • Get in touch