Elektroroller für Jugendliche

Viele Familien kennen die Situation von verschiedenen Aktivitäten und Interessen innerhalb der Familie. Hobbys werden am Wochenende oder auch unter der Woche betrieben und die Frage nach der Mobilität ist ein ständiges Thema der Kommunikation und Absprache. Wer kann wen wohin bringen und wieder abholen, insbesondere auf dem Land, wo der öffentliche Nahverkehr weniger stark ausgebaut ist, bedarf es immer noch dem Taxi Mama oder Papa um die Kinder und Jugendlichen zu Ihren Aktivitäten zu bringen.

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten auch auf dem Land und insbesondere innerhalb der Stadt Kurzstrecken unabhängig vom öffentlichen Nahverkehr zu meistern. Angefangen vom Fahrrad, über das E-Bike und die neuen E-Scootern bis hin zu vollwertigen 50er Rollern mit Straßenzulassung.

Ab wann dürfen Jugendliche Elektroroller fahren?

Mit 15,5 Jahren darf man bereit den Führerschein AM machen und ab dem 16. Lebensjahr einen 50er Roller fahren, also mit maximal 45km/h. Bei Elektrorollern ist der Hubraum nicht mehr relevant, die meisten Roller sind elektronisch gedrosselt, mehr als 4kW haben diese jedoch in der Regel nicht – sonst gelten diese bereits als Motorräder.

Möchte man bereits mit 15 als Jugendlicher unterwegs sein, so gibt es neben dem Roller auch die Möglichkeit, ein Mofa, bzw. einen gedrosselten Roller auf 25km/h zu fahren. Seit 2013 ist hierbei der Führerschein AM ebenfalls sehr beliebt, da man diesen dann problemlos ab dem 16. Lebensjahr auch für einen 50er Roller verwenden kann, ohne erneut in der Fahrschule eine Prüfung zu absolvieren.

Worauf muss man bei einem Elektroroller achten?

Bevor man einen Elektroroller kauft, sollte man die verschiedenen Roller auf dem Markt miteinander vergleichen und für sich selber eine Liste machen, welche Kriterien relevant sind. Angefangen von der Motorisierung, über die Ladekapazität der Akkus, die sich auf die maximale Reichweite auswirkt bis hin zu zusätzlichen Punkten wie bspw. einer Helmbox oder aber der Möglichkeit ein Handy über USB zu laden. Neben diesen Aspekten spielt natürlich der Preis eine entscheidende Rolle – die elektrische Vespa kostet aufgrund der Markenbekanntheit bereits mehr als ein Chinaroller, auch wenn diese die gleichen Werte aufweisen.

Elektroroller sind für die ganze Familie geeignet?

Ein E-Roller muss nicht nur als Fortbewegungsmittel für Jugendliche gelten, sondern kann natürlich auch von weiteren Familienmitgliedern genutzt werden um kurze Strecken, bspw. zum Sport, zum Bäcker, zum Arzt oder aber für den kleinen Einkauf zu überwinden. Nicht zuletzt kann der Roller natürlich auch für den Alltag eingesetzt werden um bspw. zur Arbeitsstelle, dem Studium oder zur Schule zu gelangen. Eine Absprache ist hier nicht nur für die Verfügbarkeit des Rollers notwendig, sondern auch was die Ladekapazität anbetrifft. Viele Modelle benötigen 4-8h um den Akku wieder zu laden. In der Regel kann dies jedoch über Nacht an einer handelsüblichen Steckdose geschehen. Funktionale Elektroroller mit 2 Sitzplätzen punkten bei Familien ggf. eher, als stylische Roller im Chopper Look. Der Elektroroller Berater und Ratgeber hilft hierbei den passenden Roller zu finden, selbst bei der schieren Masse an Rollern, welche auf dem Markt sind.

Elektroroller mit Straßenzulassung

Maßgeblich für den Einsatz im Straßenverkehr ist die Straßenzulassung. Obwohl man für einen Elektroroller lediglich ein Versicherungskennzeichen benötigt, sollte man darauf achten, dass es ein Elektroroller mit Straßenzulassung ist, sodass dieser auch auf deutschen Straßen gefahren werden darf. Ein relativ einfacher Test hierfür ist das Anmelden bei einer Versicherung. Ist der Roller dort bekannt, kann man davon ausgehen, dass dieser eine gültige Zulassung hat. Für alle anderen Roller, die ggf. selber aus dem Ausland bestellt oder importiert wurden bedarf es einer Sondergenehmigung.

Fazit

Mobilität war noch nie so vielfältig, wie es heute möglich ist. Familien mit jugendlichen Kindern können neben der regulären Fahrzeugen wie E-Bikes und E-Scooter mittlerweile auch auf Elektroroller zurück greifen und somit den Jugendlichen ein Stück Freiheit ermöglichen. Der Geldbeutel freut sich hierbei, die Ladekosten sind wesentlich günstiger im Vergleich zur herkömmlichen Rechnung an der Tankstelle.

Bild: Bigstockphoto.com / suravikin

Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches.

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