Ginkgo – eine alte Heilpflanze vorgestellt
Ginkgo – eine alte Heilpflanze vorgestellt

Der Ginkgo ist eine ursprünglich aus China stammende Pflanze, die dort als heilig verehrt wird. Mittlerweile ist das Gewächs in der ganzen Welt verbreitet und findet vor allem als Heilpflanze Anwendung. Darüber hinaus wird der Ginkgo jedoch auch als pflegeleichter und widerstandsfähiger Zierbaum genutzt.

Die Einsatzgebiete des Ginkgos

Während der Ginkgo in der traditionellen chinesischen Medizin als Lebenskraft spendende Pflanze gilt, die bei unzähligen Erkrankungen sowie als Stärkungsmittel verwendet werden kann, ist er hierzulande vor allem als Mittel gegen Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme bekannt. Heute finden Ginkgopräparate millionenfach Anwendung bei Gedächtnisstörungen und sind aus der modernen Medizin kaum noch wegzudenken. Obwohl nicht bekannt ist, welche Stoffe im Ginkgo auf welche Art und Weise wirken, werden die Präparate bei vielen Beschwerden als Mittel der Wahl gesehen.

Zum Einsatz kommen dabei vor allem Spezialextrakte, die aus den Blättern des Baumes gewonnen werden. Diese bieten den Vorteil einer ausgewogenen Kombination aller Inhaltsstoffe. Während die potentiell wirksamen Stoffe in den Spezialextrakten angereichert werden, wird der Anteil giftiger Stoffe im Labor gesenkt. Vor allem die Ginkgolsäure, die im Ginkgo enthalten ist, wirkt sich negativ auf die menschliche Gesundheit aus. Aus diesem Grund bietet es sich an, nur geprüfte und in Deutschland erhältliche Produkte einzunehmen. Die für diese Produkte verwendeten Spezialextrakte werden in aufwendigen Verfahren hergestellt bzw. gewonnen und sind gesundheitlich unbedenklich.

Aus dem Ausland eingeführte Ginkgoprodukte sollten nicht angewendet werden. In Deutschland erhältliche Produkte hingegen unterliegen strengen Vorschriften, die die Sicherheit des Patienten garantieren. Darüber hinaus profitiert der Patient von der vorgenommenen Anreicherung mit gesundheitsfördernden und arzneilich wirksamen Stoffen in den hierzulande erhältlichen Ginkgo-Produkten.

Gedächtnisprobleme und andere hirnorganische Leistungsstörungen zählen zu den Hauptindikationen der Ginkgopräparate. Apothekenpflichtige Produkte werden zur Behandlung von Konzentrationsschwierigkeiten und leichten Gedächtnisproblemen eingesetzt.

Von besonderer Bedeutung ist der Ginkgo jedoch im Rahmen der Demenzbehandlung. Demenzen nehmen aufgrund des demographischen Wandels immer stärker zu. Heilmittel sind bisher nicht entdeckt bzw. erfunden worden. Ginkgopräparate sollen dem starken Leistungsabfall entgegenwirken können. Mit ihnen soll es möglich sein, die geistige Leistungsfähigkeit der Patienten und somit die Fähigkeit zur eigenständigen Lebensbewältigung möglichst lange zu erhalten. Eine Heilung kann natürlich auch durch Ginkgopräparate nicht erreicht werden. Lediglich eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufes soll möglich sein.

Weitere Anwendungsgebiete sind Schwindel, Tinnitus und Kopfschmerzen. Die Ginkgopräparate werden hier als „traditionelle Arzneimittel“ ohne garantierte Wirksamkeit eingesetzt. Die Gabe der Präparate basiert bei diesen Beschwerden auf der Erfahrung der traditionellen Medizin.

Wirkungsweise des Ginkgos

Wodurch die Wirkung der Ginkgoextrakte physiologisch ausgelöst wird, ist bis heute nicht bekannt. Aufgrund der Indikationen und der beobachteten Effekte ist jedoch davon auszugehen, dass sie die zerebrale Neurotransmission sowie die Durchblutung fördern. Darüber hinaus verbessern sie wahrscheinlich die Fließeigenschaften des Blutes und schützen Nervenzellen und -fasern vor dem Absterben.

Wissenswertes

In China und Japan wird der Ginkgo traditionell als heilig verehrt. Der Baum, der natürlicherweise nur in zwei chinesischen Regionen wächst, gilt in diesem Kulturkreis als Spender von Lebenskraft und Gesundheit und stellt eine wichtige Heilpflanze dar.

Mehr wissenswerte Informationen werden Ihnen unter www.ginkgo-ratgeber.info vermittelt.

Bild: Bigstockphoto.com / H. Brauer

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