Informationen zum Nabelgranulom
Informationen zum Nabelgranulom

Wenn Ihr Kind nach der Geburt ein Nabelgranulom aufweist, ist das kein Grund zur Sorge für Sie. Diese Wucherung des Gewebes zeigt sich vor allem dann, wenn die Nabelschnur des Kindes abgefallen ist. Die dabei entstandene Wunde, heilt dabei nicht vollständig ab und bildet ein kleines Knötchen aus, welches aus rötlichem Wundgewebe besteht.

Was können Sie bei einem Granulom des Nabels machen?

Selbst wenn diese Wucherung beunruhigend ist, sollten Sie einige Wochen warten. In den meisten Fällen bildet sich dieses Knötchen wieder spontan zurück. Sicherheitshalber können Sie Ihren Kinderarzt einen Blick auf das Nabelgranulom werfen lassen. So lange sich keine Zeichen der Entzündung zeigen, können Sie den Nabel mit Wasser und Seife reinigen. Säubern Sie die Wucherung aber sorgfältig, um eine Infektion verhindern zu können. Keine Sorge, Ihr Baby verspürt beim Säubern keine Schmerzen, da keine Nerven im Nabel enthalten sind.

Wenn das Granulom sich nicht zurückbildet

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass sich das Granulom des Nabels nicht zurückbildet. Wenn sich die Wucherung auch nach Wochen noch zeigt, sollte unbedingt ein Kinderarzt aufgesucht werden. Für das Granulom werden derzeit drei Formen der Behandlung in Betracht gezogen. Die Wucherung kann homöopathisch mit Hilfe von Calcium carbonicum therapiert werden. Die Verödung mit einer Silbernitrat-Lösung stellt die zweite Möglichkeit dar, kann aber Nebenwirkungen wie z.B. Verätzungen mit sich bringen. Nimmt das Granulom eine beträchtliche Größe ein, kann dieses chirurgisch entfernt werden.

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Maria
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