Kleinkind: Wissenswertes zum Schlafbedarf
Kleinkind: Wissenswertes zum Schlafbedarf

Wenn das Kind quengelig ist oder einfach nicht zur Ruhe kommt, befürchten viele Eltern, dass es nicht genug Schlaf bekommt. Nicht selten können Konflikte um das Zubettgehen das ganze Familienleben überschatten. Wenn Sie aber auf die Signale Ihres Kindes achten, können die Schlafenszeiten durchaus harmonisch gestaltet werden.

Verringertes Schlafbedürfnis

Während Babys durchschnittlich 13 bis 14 Stunden Schlaf am Tag benötigen, nimmt der Schlafbedarf bei einem Kleinkind deutlich ab. Mit zwei Jahren ist die Gesamtschlafmenge bereits um ein bis zwei Stunden gesunken, und Dreijährige schlafen meist nur noch zehn bis elf Stunden täglich. Dabei gibt es natürlich individuelle Abweichungen. Wenn ein Kind krank ist, kann sich das Schlafbedürfnis zeitweise wieder erhöhen. Auch wann Kleinkinder schlafen ist höchst unterschiedlich. Wie bei den Erwachsenen gibt es bei Kindern ausgeprägte Frühaufsteher und Nachteulen, und während manche nicht nur ein, sondern sogar zwei Mittagsschläfchen benötigen, verzichten andere bereits vor dem dritten Geburtstag ganz darauf.

Tagesablauf anpassen

Gerade, wenn ein Kind abends einfach nicht einschlafen möchte, kann das ein Zeichen sein, dass die bisherigen Schlafenszeiten nicht mehr zu seinem Rhythmus passen. Individuelle Bedürfnisse und ein regelmäßiger Tagesablauf müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen. Oft genügt es, den Mittagsschlaf zu streichen oder die Bettgehzeit zu verschieben. Dabei helfen feste Rituale vor dem Schlafengehen wie Vorlesen oder ein Gutenachtlied, die dem Kind Halt geben und ihm das Loslassen des Tages erleichtern.

Mehr Infos rund um das tägliche (Familien-)Leben lesen Sie bei lifestyle-trends.info.

Share this:
About the author
redaktion