Moderne Kinderzimmer – 7 Ideen für mehr Pepp im Kinderzimmer
Moderne Kinderzimmer – 7 Ideen für mehr Pepp im Kinderzimmer

Im Kinderzimmer müssen verschiedene Ansprüche unter einen sprichwörtlichen Hut gebracht werden: Kinder möchten eine farbenfrohe Umgebung, in der viel Platz für ausgelassene Spiele ist und Eltern wünschen sich ein zweckmäßiges und möglichst „mitwachsendes“ Kinderzimmer, das nicht alle paar Jahre neue Anschaffungen erfordert. Mit etwas Kreativität können die Ansprüche von Kindern und Eltern in Einklang gebracht und erfüllt werden.

Tipp 1: Körbe und Boxen sorgen für Ordnung und Farbtupfer

Farbige Boxen aus Kunststoff und auch farbige Körbe, die von der Größe auf die Fächer der im Kinderzimmer vorhandenen Regale abgestimmt sind, haben gleich einen zweifachen Nutzen. Einerseits bringen sie lustige Farbtupfer ins Kinderzimmer und andererseits machen sie es auch kleineren Kindern einfach, ihr Zimmer selbst in Ordnung zu halten. Wachsen die Kinder heran, brauchen die für die Unterbringung in Regalen gedachten Körbe und Boxen einfach nur gegen Varianten in dezenten Farben ausgetauscht zu werden.

Tipp 2: Sitzsäcke statt Sessel!

Ihr Kind fläzt sich gern einmal gemütlich in die Sofaecke und wünscht sich ein ähnliches Relaxmöbel für das Kinderzimmer? – Dann leisten knallbunte Sitzsäcke gute Dienste. Sie stellen Kombinationen aus Sitz- und Liegesack dar, dessen Oberflächen sich durch intelligente Füllungen perfekt an die Körperproportionen Ihrer Sprösslinge anschmiegen. Sitzsäcke erweisen sich im Vergleich zu Sesseln als absolute Leichtgewichte, die auch schon ein Kindergartenkind problemlos an seinen Lieblingsplatz ziehen kann.

Tipp 3: Bauen Sie doch Regale einfach selbst!

M Sundstrom – Shelf – flickr.com (2010)Sie zählen sich zu den handwerklich halbwegs begabten Mamas und Papas? Dann schmücken Sie die Wände des Zimmers Ihrer Prinzessin mit selbst gebauten Regalen in Schmetterlingsform. Das sieht hübsch aus und ist genauso praktisch wie ein Regal aus dem Baumarkt. Wird das Schmetterlingsregal ihrer Tochter mit steigendem Alter zu bunt, kann es problemlos überstrichen und neu gestaltet werden. Wie einfach so etwas möglich ist, können Sie sich bei den Basteltipps der Innenarchitektin Eva Brenner abgucken, die für die Realitysoap „Zuhause im Glück“ tätig ist.

Tipp 4: Dekorieren Sie Ihre Kinderzimmerlampen selbst!

Wenn Sie bei der Gestaltung der Leuchten im Kinderzimmer flexibel bleiben möchten, sollten Sie Lampen mit einfarbigen und ausladenden Schirmen kaufen. An der Bespannung der Schirme können Anstecker, Clips und ähnliche Dinge für ein austauschbares und individuelles Design sorgen. Verwenden Sie Leuchtmittel mit geringer Wärmeabstrahlung, könnten Sie gemeinsam mit Ihren Kids den Lampenschirm sogar aus LEGO-Bausteinen selbst bauen.

Tipp 5: Warum Gardinen verwenden, wenn es auch anders geht?

Besitzt das Kinderzimmerfenster Rollläden zur Abdunkelung und zeigt in ihren eigenen Garten, sind Gardinen so überflüssig wie störend. Mit Haftfolien kann die Deko fürs Fenster nach Belieben ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Außerdem können die Kids selbst das Fensterbrett mit Spielzeug dekorieren, das sie schnell zur Hand haben möchten.

Tipp 6: Häkchen und Schnüre bringen Farbe ins Kinderzimmer

Möchten Ihre Kids ständig neue Plakate an den Wänden haben oder ihre eigenen Zeichnungen dort präsentieren? Eine Chance wären ablösbare Posterstrips, aber es geht auch anders. Spannen Sie an einer langen Wand Zeltkordeln und fädeln Sie dort Wäscheklammern oder Handtuchclips auf. So lässt sich die Wanddeko blitzschnell austauschen, ohne dass die Tapete beschädigt wird. Werden diese Schnüre niedrig genug angebracht und mit dicken weißen Blättern bestückt, können Sie auch unerwünschte Wandbemalungen durch Ihre Kinder verhindern. Um Verletzungen der Kinder zu vermeiden, sollten jedoch nur Haken mit geschlossenen Rundösen verwendet werden.

Tipp 7: Nutzen Sie übergroße multifunktionale und gleichzeitig niedliche Plüschtiere!

Fatboy-CO9-braun-3Das Loungekaninchen von Sitzclub (siehe Bild: fatboy CO9) ist solch ein überdimensioniertes Plüschtier, mit dem sowohl kleine Kinder als auch Jugendliche liebend gerne kuscheln. Doch das Loungekaninchen ist nicht nur ein Kuscheltier sondern gleichzeitig auch eine weiche Sitzbank, auf der durchaus auch kleine Kindergruppen sitzen können. Schieben Sie als Eltern eine Pfote des Plüschkaninchens unter das Bett, wird das Loungekaninchen in der Nacht zum Bettvorleger, der ihr Kind sogar bei einem Absturz von der Leiter eines Etagenbetts vor Verletzungen schützen kann. In der XXL-Version wird das Loungekaninchen in einem geräumigen Kinderzimmer zum kompletten Teppichersatz, der ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Kurz gesagt: Die ansprechende und kindgerechte Gestaltung von Räumen ist auch ohne großen Aufwand und mit einem bemerkenswerten Maß an Flexibilität möglich.


Bild-Copyrights

Artikelbild: bigstockphoto.com / Iriana Shiyan
Bild 1: M Sundstrom – Shelf – flickr.com (2010)
Bild 2: fatboy CO9 (Quelle: http://www.sitzclub.de/fatboy-co9.asp), Sellando GmbH

 

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