Nabelbinden – sinnvoll oder überflüssig?
Nabelbinden – sinnvoll oder überflüssig?

Erwarten Sie ihr erstes Kind, so stehen Sie oftmals vor der Frage: ist diese Anschaffung wirklich nötig? Die Werbung suggeriert Ihnen, dass es einfach ohne diesen Artikel nicht geht. Die beste Freundin oder die Mutter behaupten: völlig überflüssig, die Ausgabe kannst Du dir sparen. Aber was ist nun richtig?

Nabelbinden sind etwas festere Mullbinden, die dazu dienen, den Nabelrest des Neugeborenen in den ersten Tagen schützen. Direkt nach der Entbindung wird er mit einer Plastikklammer abgeklemmt und trocknet in diesen ersten Tagen langsam aus, bis er dann nach einigen Tagen abfällt. Damit der trocknende Nabelrest und die Klammer nicht durch die Windel verunreinigt werden oder darin hängen bleiben, wird eine Nabelbinde um das Bäuchlein der Neugeborenen gewickelt, die die heilende Stelle sauber und trocken hält.

Zwingend notwendig sind Nabelbinden nicht. Sie geben jedoch der Mutter das gute Gefühl, an dieser heilenden Stelle das Beste für den Säugling getan zu haben. Eine Nabelbinde muss jedoch nicht – wie viele zu klein gewordene Sachen – nach einiger Zeit entsorgt werden. Sie wird gewaschen und dient selbst dem Kleinkind noch dazu, kleinere Wunden kunstvoll abzudecken. Im Gegensatz zum viel geläufigeren Pflaster haben Binden den unschlagbaren Vorteil, dass das Kind ganz nach Belieben unter die Abdeckung schauen, ob die Wunde bereits verheilt ist – und das eben auch viele Male am Tag und über viele kleinere Verletzungen.

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Maria
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