Umweltschutz im Alltag: Die besten Tipps
Umweltschutz im Alltag: Die besten Tipps

Umweltschutz fängt im Kleinen an. Jeder, der sich einige Ratschläge zu Herzen nimmt, trägt zum Erhalt unserer Umwelt bei. Dabei lassen sich viele Ideen unkompliziert in den Alltag integrieren und fordern keinen oder sehr geringen Mehraufwand. Zahlreiche einfache Tipps zum Umweltschutz im Haushalt sind in diesem kostenlosen Ratgeber zusammengefasst. Einige davon werden hier vorgestellt:

Lebensmittel kaufen – saisonal und regional

Braucht man mitten in der kalten Jahreszeit wirklich Erdbeeren, die aus Israel eingeflogen werden? Dieses klassische Beispiel verursacht durch die aufwändigen Transportwege klimaschädliches CO2 und verbraucht viel Energie. Umweltschonend dagegen ist der Kauf von regionalen (Bio-)Produkten, die es mittlerweile nahezu in jedem Lebensmittelladen gibt. Wer frische, regionale Produkte direkt bei ortsansässigen Anbietern ersteht, handelt noch effektiver, da so alle unnötigen Transportwege gespart werden. Saisonal einkaufen bringt gleichzeitig eine abwechslungsreiche Ernährung mit sich, denn der Speiseplan ändert sich jahreszeitabhängig stetig.

Wasser überlegt verwenden

Warmwasser gehört zu den größten Energieverbrauchern in privaten Haushalten. Dabei lässt sich Wasser im Alltag mit wenigen Handgriffen und kleinen Änderungen der Gewohnheit einsparen. Viele Ratschläge sind allgemein bekannt, geraten aber leider im Alltag in Vergessenheit. Das Wasser muss weder beim Zähneputzen noch beim Händewaschen voll aufgedreht sein und durchlaufen. Schalten Sie Waschmaschine und Spülmaschine nur vollbeladen an. Ein durchschnittliches Vollbad verbraucht rund 120 Liter Wasser. Wer duscht, nutzt nur etwa ein Drittel der Menge. Baden sollte also nicht die Regel, sondern eine Ausnahme sein. Bauen Sie wassersparende Armaturen ein, das reduziert den Verbrauch im Schnitt um 30 bis 50 Prozent und tut dem Komfort keinen Abbruch. Damit schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.

Umweltbewusstsein im Garten

Im Garten ist Wasser ebenfalls ein wichtiges Thema. Wer seine Pflanzen täglich mit Leitungswasser gießt oder gar einen Rasensprenger im Dauerbetrieb hat, verbraucht schnell große Mengen. Dabei ist die Lösung ganz einfach: Fangen Sie Regenwasser in einer Zisterne oder Tonnen auf und bewässern Sie damit Ihre Pflanzen. Chemie im Garten ist tabu, greifen Sie alternativ auf natürliche Pflanzenschutzmittel zurück. Nutzen Sie keinen Kunstdünger. Dieser gefährdet nicht nur das Grundwasser, sondern verursacht einen erheblichen Energieaufwand in der Herstellung. Erzeugen Sie im Idealfall Ihren eigenen Kompost und verwenden Sie diesen zum Düngen.

Bild: Bigstockphoto.com / yarruta

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