4 Tipps für einen kinderfreundlichen Garten

Der Garten ist für viele der Ort, an dem sie sich vom Alltag erholen und schöne Stunden im Kreise der Familie verbringen. Laut Statista interessieren sich über 17 Millionen Bundesbürger sehr für die Gartenpflege und Gartengestaltung. Mehr als 44 % der deutschen Gartenbesitzer grillen zumindest hin und wieder. Dies bereitet auch den Kindern Freude an der grünen Oase. Doch das Grillen allein reicht nicht aus, um das eigene Fleckchen Grün wirklich sicher und attraktiv für Kinder zu machen. Im Folgenden gibt es deshalb vier Tipps für einen kinderfreundlichen Garten.

Meine Empfehlung für dich
Gärten für Kleinkinder
  • Herbert Österreicher, Edeltraud Prokop
  • Herausgeber: verlag das netz
  • Auflage Nr. 1 (01.11.2010)
  • Taschenbuch: 224 Seiten

1) Sicherheit ist das A und O

Wer seine Kinder auf den Garten loslassen will, der sollte diesen so sicher wie möglich gestalten. Zu vermeiden sind:

  • Pflanzen mit Dornen
  • giftige Pflanzen
  • Löcher und versteckte Stolperfallen wie Steine oder Wurzeln

Es ist außerdem wichtig, dass der Garten eingezäunt ist – und das auf eine Art und Weise, die den Zaun unüberwindbar macht. So lässt sich verhindern, dass das Kind beim Spielen dem Ball hinterherrennt und auf die Straße hinausläuft. Zudem hält ein wirkungsvoller Gartenzaun Eindringlinge von außen wie streunende Tiere fern. Leben Kleinkinder in der Familie, ist von einem Gartenteich abzusehen. Besteht er bereits, wird er am besten sicher abgezäunt, damit keine Ertrinkungsgefahr durch Hineinfallen besteht.

2) Alle Sinne anregen

Der Garten ist bei Kindern vor allem deshalb so beliebt, weil er ihre Kreativität anregt und ihre Fantasie beflügelt. All das viele Grün sowie die tierischen Besucher sorgen für Faszination. Um diese noch zu erhöhen und darüber hinaus das Kind spielerisch lernen zu lassen, ist die richtige Bepflanzung zu beachten. Wie wäre es beispielsweise mit einem kleinen Kräutergarten, der zahlreiche Gerüche mit sich bringt? Bäume und Sträucher mit verschiedenen Rinden und Blättern fördern nicht zuletzt den Tastsinn. Wenn man nektarreiche, duftende Blumen wie Schmetterlingsstrauch, Klee, Löwenzahn, Storchenschnabel, Margerite oder Phlox pflanzt, lockt man Schmetterlingen an. Setzt man auf Früchte und Nüsse – und damit auf Vögel und Nagetiere – bringt man dem Kind die Flora und Fauna auf anschauliche Weise nahe. Hierfür eignet sich ideal ein ganzheitlicher Naturgarten mit seinen Naturmaterialien und der natürlichen Artenvielfalt. Weitere Infos dazu finden Sie bei sebastian-ripp.de.

Tipp: Im Lernspiel von „Lavendel, Löwenzahn & Co.“ von www.pflanzen-lernspiele.de lernen Kinder (ab 5 Jahren) und Erwachsene viel Interessantes rund um Wildkräuter und Heilpflanzen.

3) Ordnung ist alles

Idealerweise teilt man den Garten für Kinder in Bereiche ein: Ein offener Bereich, auf dem Ballspiele, Rennen und andere Spiele stattfinden, sollte vorhanden sein. Nicht fehlen darf eine schattige Ecke, die als Erholungsort dient. Wer mag, kann einen Teil des Gartens relativ wild belassen und dank hohem Gras und dichtem Bewuchs eine natürliche Versteckmöglichkeit bereitstellen, die zu Abenteuern einlädt. Eine weitere Zone dient dem Anbau von Gemüse und Obst oder geordneten Blumenbeeten. Eine Sitzecke – am besten überdacht in der Form von Pavillon oder Laube – fürs gemütliche Beisammensein rundet das Ganze ab.

4) Rückzugsort Gartenhaus

Ein Spielhaus im Garten lässt Kinderherzen höherschlagen. Sie können es in ihre Spiele einbauen und in ein Märchenschloss, eine Ritterburg oder ein Piratenschiff verwandeln. Das Gartenhaus bietet Schutz vor Regen, Wind, zu viel Sonnenschein und Kälte. Es ist außerdem ein perfekter Ort für Sitzgelegenheiten und das Einnehmen von Mahlzeiten im Freien. Gartenhäuser lassen sich vorgefertigt in den verschiedensten Designs kaufen oder selbst bauen. Tipps, Anleitungen und Ratgeber-Artikel zur kindgerechten Gartengestaltung und zum richtigen Gartenhäuschen finden sich im Internet.