Kleine, einfache Portionen können bei Übelkeit in der Schwangerschaft leichter zu essen sein als große Mahlzeiten. Manche Schwangere essen morgens etwas Trockenes und über den Tag verteilt häufiger kleine Mengen. Es ist nicht zuverlässig belegt, dass bestimmte Lebensmittel oder Essenspläne helfen. Entscheidend ist, was Sie gerade vertragen.
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Morgens mit kleinen Mahlzeiten starten
Legen Sie sich Cracker ans Bett; auch Zwieback und Knäckebrot eignen sich. Essen Sie davon ein kleines Stück, bevor Sie aufstehen. Setzen Sie sich danach erst kurz auf und stehen Sie langsam auf, wenn sich das für Sie angenehmer anfühlt. Auch eine kleine Scheibe trockenes Toast oder eine Handvoll milder Frühstücksflocken kann passen.
Wenn Sie trockenes Essen nicht vertragen, probieren Sie eine kleine Portion Porridge oder Naturjoghurt. Sie können die Portion zunächst schlicht halten und später etwas ergänzen, wenn Sie möchten. Ein fester Frühstücksplan ist nicht nötig.
Kleine Snacks für zwischendurch
Cracker, Knäckebrot und Reiswaffeln lassen sich gut mitnehmen; auch ein schlichter Keks eignet sich für unterwegs. Für mehr Sättigung können Sie Toast oder Cracker mit etwas Käse versuchen. Auch ein kleines Stück Obst, Naturjoghurt oder eine kleine Portion Frühstücksflocken eignen sich als Zwischenmahlzeit.
Kalte Speisen sind einen Versuch wert, wenn der Geruch von warmem Essen die Übelkeit verstärkt. Gekühltes Obst oder ein kaltes Brot sind einfache Möglichkeiten. Wenn ein Lebensmittel Ihnen nicht bekommt, lassen Sie es weg und probieren Sie später eine andere Variante. Saure Lebensmittel müssen Sie nicht grundsätzlich meiden; richten Sie sich danach, was Ihre Beschwerden tatsächlich auslöst.
Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen
Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt helfen manchen Schwangeren. Sie müssen dafür keinen festen Stundenabstand einhalten. Nehmen Sie eine Kleinigkeit, wenn sie für Sie machbar ist, und trinken Sie in kleinen Schlucken, wenn größere Mengen auf einmal unangenehm sind.
Wenn Ihnen stark übel ist, zählt zunächst, was Sie überhaupt essen und trinken können. Sie müssen sich nicht zu einer bestimmten Speise zwingen. Wenn Sie Lebensmittel gut vertragen, können Sie eine kleine Eiweißquelle wie Joghurt oder Käse ergänzen.
Wann Sie Hilfe holen sollten
Wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder Frauenärztin beziehungsweise Ihren Frauenarzt, wenn Sie 24 Stunden lang keine Flüssigkeit oder Nahrung bei sich behalten können. Holen Sie ebenfalls ärztlichen Rat, wenn Ihr Urin sehr dunkel ist oder deutlich seltener kommt, Sie sich schwach oder schwindelig fühlen, Gewicht verlieren oder Blut erbrechen. Bei starken Beschwerden kann medizinische Hilfe nötig sein; kleine Snacks ersetzen sie nicht.
