Elektrosmog im Kinderzimmer reduzieren

Auf der Wunschliste unserer Kinder stehen Spielsachen wie Tablet-PCs, MP3-Player, Smartphones und Spielekonsolen. In der Werbung versprechen diese Produkte Spiel, Spaß und Spannung. Verschwiegen wird hingegen, dass diese Elektronikprodukte gepulste Mikrowellen-Strahlung aussenden. Diese kann sich wiederum schädlich auf die Entwicklung von Kindern auswirken.

Elektrische und Magnetische Felder

Beim Elektrosmog kann zwischen den elektrischen und magnetischen Feldern unterschieden werden. Elektrische Felder entstehen schon dann, wenn ein Gerät funktionsbereit ist. Es muss also nur in der Steckdose eingesteckt und braucht gar nicht aktiv zu sein, um ein elektrisches Feld auszusenden. Dies trifft auf Haushaltsgeräte ebenso zu, wie auf die Nachtischlampe oder das Spielgerät im Kinderzimmer.

Tipp: Wie Sie die Elektroinstallation für das Kinderzimmer richtig planen, können Sie hier ausführlich nach lesen.

Magnetische Felder entstehen nur dann, wenn ein Produkt auch eingeschaltet wird. Fließender Strom ist somit maßgeblich. Je größer der Stromverbrauch, desto größer auch das magnetische Feld. Besonders das Radio, Fernsehen und Mobiltelefone erzeugen hochfrequentierte elektromagnetische Felder. Dies kann mit der großen Reichweite dieser Produkte begründet werden.

Auswirkungen von Elektrosmog auf die Kinder

Gesundheitsstörungen wurden durch wissenschaftliche Studien und ärztliche Diagnosen belegt. Diese können sich folgendermaßen auswirken:

  • Veränderungen des Verhaltens
  • Genetische Schäden
  • Unwohlsein
  • Kopfschmerz
  • Störung des Schlafes
  • Müdigkeit
  • Nervosität
  • Veränderte Hinströme

Zudem warnt die Weltgesundheitsorganisation vor Strahlung dieser Art, da diese möglicherweise zu Krebs führen kann!

Wie kann das Kinderzimmer vor Elektrosmog gesichert werden?

Bei den aktuell teuren Strompreisen, sind Eltern vor allem um einen günstigen Stromanbieter bemüht. Gesundheitliche Auswirkungen von Elektrizität in Form von Elektrosmog werden weniger bedacht. Elektrogeräte sollten grundsätzlich ausgeschaltet werden, wenn dies nicht genutzt werden. Der Stand-by Betrieb reicht nicht aus. Am besten wird die Elektronik aus der Steckdose gezogen. Eine abgeschirmte Steckdosenleiste mit Kippschalter ist eine Alternative.

Magnetische und elektrische Felder nehmen mit der Entfernung stark ab. Dies bedeutet, dass die Elektrogeräte in einem Abstand von mindestens einem Meter betrieben und auch aufgestellt werden sollten. Gerade die Mikrowelle besitzt eine hochfrequentierte Strahlung, so dass Kinder während der Benutzung nicht am entsprechenden Sichtfenster stehen sollten.

Für das Kinderzimmer bedeutet dies, dass nach Möglichkeit keine Elektrogeräte platziert werden. Der Betrieb mit Batterien ist hingegen unschädlich. Das Kinderbett sollte nicht an Steckdosen platziert werden und Kabel sollten ebenfalls nicht an der Schlafstätte hindurchführen. Licht zum Dimmen sollte nicht genutzt werden, da es erhöhte elektromagnetische Strahlen abgibt. Das Bett selber sollte nicht aus Metall bestehen. Dieses kann die Strahlung verstärken.

Bei telefonie.li lesen Sie mehr über Elektrosmog und die Gesundheitsverträglichkeit von Mobilfunkstrahlen.

Bild: bigstockphoto.com / by zurijeta

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