Alte Hunde richtig füttern: So bleiben vierbeinige Senioren lange gesund

Wenn Hunde älter werden, verändert sich einige Faktoren. Sie werden ruhiger, die Belastungen der vergangenen Jahre können sich an den Gelenken bemerkbar machen und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Wird diesen Veränderungen mit einer entsprechenden Fütterung Sorge getragen, kann das Risiko für Erkrankungen reduziert und die Lebensqualität erhöht werden. Nahrungsergänzungsmittel wie Grünlippmuschelpulver, Heilpflanzen wie Kurkuma sowie die richtigen Vitamine und Mineralstoffe können die seniorengerechte Ernährung gezielt unterstützen.

Weniger Kalorien, mehr Vitalstoffe

Mit dem Alter werden die meisten Hunde ruhiger. Fallen lange Spaziergänge und wildes Spielen weg, sinkt der Kalorienbedarf. Wird weiterhin gefüttert wie gewohnt, entsteht in vielen Fällen Übergewicht. Dieses belastet die Gelenke, den Bewegungsapparat und das Herz erheblich. Wird lediglich die Futtermenge reduziert, fehlen wichtige Vitamine und Mineralien. Spezielle Seniorfuttermittel weisen daher einen geringeren Kaloriengehalt auf, sind jedoch mit größeren Mengen wichtiger Vitalstoffe sowie Ballaststoffen angereichert.

Seniorenfutter ist also sinnvoll, solange der Hund nicht zur Appetitlosigkeit neigt und daher Gewicht verliert. In diesem Fall sollte zunächst die Ursache tierärztlich abgeklärt werden. Zahnprobleme, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt und organische Erkrankungen können sich hierfür verantwortlich zeigen. Als Überbrückung und schneller Ausgleich sind hochkalorische Nahrungszusätze wie Rekonvaleszenz-Pasten empfehlenswert. Die Wahl sollte auf Präparate fallen, die zugleich Mikronährstoffe – also Vitamine und Mineralstoffe – enthalten. Auf diese Weise kann deren ausreichende Zufuhr trotz geringer Futtermengen sichergestellt werden.

Eiweiß und Nahrungsergänzungsmittel für den Bewegungsapparat und das Immunsystem

Mit zunehmendem Alter lassen einige Organfunktionen nach und Gewebe kann beschleunigt abgebaut werden. Besonders bemerkbar machen sich diese Prozesse bei der Muskulatur, den Gelenken, der Leber und den Nieren sowie dem Zellschutz und dem Immunsystem. Leicht verdauliche Eiweiße in bedarfsgerechter Menge schonen die Ausscheidungsorgane wie die Nieren und versorgen zugleich die Muskulatur. Zusammen mit regelmäßiger Bewegung kann dem Abbau der Muskeln vorgebeugt werden. Knorpelbaustoffe und natürliche Entzündungshemmer, die beispielsweise Grünlippmuschelextrakt liefert, können sich positiv auf die Gelenke und damit ebenfalls auf die Beweglichkeit auswirken. Für den Zellschutz und das Immunsystem sind hingegen Antioxidantien, Mineralstoffe und Vitamine von entscheidender Bedeutung. Sie reduzieren die Gefahr von Infektionskrankheiten, Entzündungen und Zellschäden durch freie Radikale. Als hilfreich haben sich unter anderem Co-Enzym Q10, B-Vitamine, Zink sowie die Vitamine A, C und E erwiesen. Mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde können diese gezielt und bedarfsgerecht zugeführt werden.

Fazit

Aufgrund der Veränderungen des Organismus und Stoffwechsels bei alten Hunden ist der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln oftmals sinnvoll, um Mängeln, Beschwerden und Krankheiten vorzubeugen. Damit diese Zusätze keine negativen Auswirkungen haben, muss die Gabe jedoch abgestimmt erfolgen. Sprechen Sie daher mit Ihrem Tierarzt ab, welche Mittel und welche Dosierung individuell für Ihren Hund passen.

Bild: Bigstockphoto.com / AntonioDiaz

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