Leben mit Hund – Tipps für Sicherheit in Haushalt und Garten

Nach Angaben von TASSO e.V. laufen in Deutschland jährlich in etwa 300.000 Katzen und Hunde ihren Besitzern davon. Ebenfalls müssen tagtäglich etliche Hunde notoperiert werden, weil sie nicht verdauliche bzw. scharfkantige Dinge aus dem Mülleimer gefressen haben. Grund genug, um sich im Zusammenleben mit dem Vierbeiner ein paar Gedanken um dessen Sicherheit zu machen und mit wenigen Mitteln bereits für große Sicherheit zu sorgen.

Hundegitter und Hundezaun – Sicherheit für Hunde und Hundehalter

Ist das neue vierbeinige Familienmitglied eingezogen, entwickelt sich mit der Zeit eine gewisse Routine im Alltag mit dem Hund.

Viel neues gibt es nun zu meistern und zu erleben. Das Kennenlernen, die Erziehung des Tieres und das gemeinsame Leben unter einem Dach.

Je nach Charakter und Temperament des Hundes und dem Erziehungsstil des Hundehalters gelingt ein reibungsloses und harmonisches Zusammenleben schneller oder es braucht eben noch etwas Zeit.

Da gibt es jene Hunde, die sich mit dem neuen Garten absolut zufrieden geben und jene, die einen unbändigen Entdeckerdrang haben und auch gern mal den Garten des Nachbarn kennenlernen wollen.

Es gibt jene Tiere, die sehr schnell akzeptieren, dass bestimmte Räume im Haushalt tabu sind und andere, die sehr gern immer wieder austesten, ob sie die Küche nicht doch betreten dürfen – schließlich riecht es da auch immer so unglaublich gut und der Mülleimer kann eine wahre Schatzkiste sein.

Kann der Hund einen Garten sein Eigen nennen, kommt man zum Schutz des Hundes nicht drumherum, einen entsprechenden Hundezaun bzw. Gartenzaun für den Vierbeiner aufzustellen. (Mehr Infos zum Thema Hundezaun finden Sie unter www.hundezaun-guide.de)

Dabei geht es nicht nur darum, dass das Tier nicht Nachbars Garten inspizieren soll, sondern auch darum, dass freilaufende Hunde auf unseren Straßen Gefahren ausgesetzt sind – wie beispielsweise dem Straßenverkehr.

Im Haushalt selbst geht es eher um den Fakt, dass der Hund bestimmte Bereiche nicht betreten soll, weil dort entweder ebenfalls Gefahren für ihn lauern oder der Mensch aus anderen Gründen nicht möchte, dass sich der Vierbeiner dort aufhält.

Klassische Beispiele sind die Küche (Stichwort: Mülleimer – den manche Hunde liebend gern untersuchen), das Badezimmer oder auch das Spielzimmer der Kinder.

Mit einem Hundegitter Räume für den Hund begrenzen

Möchte man als Hundehalter sicher gehen, dass jene Räume von einem Hund nicht betreten werden oder er nicht eigenständig die Treppe hinauf geht, weil er nämlich allein nicht mehr hinunter kommen würde, hilft der Einsatz eines Hundegitters.

Jene Hundegitter für Haushalt und Garten lassen sich sehr vielseitig einsetzen. Grundlegend gibt es zwei verschiedene Arten dieser Gitter.

Die Einen lassen sich ausschließlich zwischen Türrahmen oder Treppenaufgängen und –abgängen klemmen bzw. befestigen.

In Mietwohnungen ist es ratsam, sich für eine Variante zu entscheiden, die lediglich zwischen die Türzarge geklemmt wird und ohne Bohren befestigt werden kann. Andernfalls kann es sein, dass Ihr Vermieter bei einem Auszug die Zarge erneuert wissen möchte.

Die anderen Varianten kann man aufstellen, ohne dass sie in irgendeiner Weise befestigt werden müssen. Dazu stellt man sie einfach vor die Tür, die Treppe oder den Bereich, der vom Hund nicht betreten werden soll.

Meist sind diese Gitter auch etwas breiter, als die übliche Breite von Türen oder Treppenaufgängen und können so beispielsweise auch für die Begrenzung einer offenen Küche genutzt werden.

Hundegitter für das Auto

Eine Sonderstellung hingegen nehmen spezielle Hundegitter für das Auto ein. Diese unterscheiden sich wesentlich von den Modellen für die Wohnung.

Sie müssen an den hinteren oder vorderen Kopfstützen – je nachdem, ob das Tier im Kofferraum oder auf der Rückbank Platz nehmen soll – befestigt werden.

Da Hunde im Rahmen der Straßenverkehrsordnung als Ladung gelten, ist solch eine Sicherung Pflicht, wenn man weder eine Hundebox noch einen Sicherheitsgurt für den Hund verwenden möchte.

Sicherheit muss sein

Fakt ist: Möchte man Bello in Sicherheit wissen, ohne dass er über den Gartenzaun springt oder die Kammer mit den Putzmitteln auseinander nimmt, sind gewisse Sicherheitsmaßnahmen angebracht.

Die meisten Hundegitter für die Wohnung sind preislich absolut erschwinglich – zumindest definitiv günstiger als ein Tierarztbesuch nachdem Bello einen Joghurt samt Becher gefressen hat.

Gleiches gilt auch für den Hund im Garten. Besonders wenn dieser hin und wieder unbeaufsichtigt ist und dazu neigt, die Ausbruchsicherheit des Gartenzauns zu testen, sollte man hier Wert darauf legen, sich einen hundeerprobten Zaun zuzulegen.

In den letzten Jahren kommen stets mehr Hunde aus Spanien nach Deutschland, vor allem Podencos und Galgos. Auf dieser Website finden Sie viel nützliche Informationen rund um diese Rassen sowie Bücher, die sich mit dem Thema „Podenco“ beschäftigen.

Bildquelle: fotolia.com #93385605 Dog behind the fence © chalabala

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