Baden gehört zu den ersten Pflegethemen, bei denen Eltern unsicher sind. Ein Baby braucht kein tägliches Bad: Ein bis drei Bäder pro Woche reichen. Wenn das Wasser warm ist, das Baby sicher gehalten wird und der Ablauf ruhig bleibt, wird das Baden zum entspannten Ritual.
- Hervorragender kabelloser Sound für Ihre Spiele; Dank Scout Mode hören Sie Ihre Gegner, bevor Sie von ihnen gehört werden
- Funktioniert mit PS4, PC und Mac
- Akkulaufzeit bis zu 16 Stunden. Frequenzumfang des Headsets: 20Hz ~ 20kHz
- Kopfhörer: 50-mm-Treiber mit Neodym-Magneten; Beleuchtete Ohrmuschel; Abnehmbares Kondensatormikrofon mit Geräuschunterdrückung
- Lieferumfang: Gaming Headset
Ob das Baby in der großen Wanne plantscht oder in den ersten Wochen nur mit dem Waschlappen gewaschen wird: Es gelten dieselben Grundregeln. Halten Sie das Kind warm, überfordern Sie es nicht und achten Sie auf seine Signale.
Wie oft baden?
Fachleute empfehlen ein bis zwei oder zwei bis drei Bäder pro Woche, je nach Quelle; für die meisten Babys reichen ein bis drei Bäder aus. Ein tägliches Vollbad ist nicht nötig und kann die empfindliche Haut belasten. Wer täglich baden möchte, hält das Bad besonders kurz und beobachtet die Haut. Jedes Bad sollte etwa fünf bis zehn Minuten dauern.
Täglich gepflegt werden müssen dagegen Gesicht, Halsfalten, Hände und der Windelbereich. Dafür reicht ein warmes, feuchtes Waschlappen. Der Windelbereich wird ohnehin bei jedem Wickeln gereinigt und trocken gehalten. Ein zusätzlicher Badetag ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Baby stark verschmutzt ist, zum Beispiel nach viel Spucken oder einer ausgelaufenen Windel.
Wasser und Raum richtig vorbereiten
Das Badewasser sollte körperwarm sein, etwa 36 bis 37 Grad Celsius. Nehmen Sie es eher etwas kühler als zu warm, denn zu heißes Wasser verbrüht die zarte Haut schnell. Ein Badethermometer ist die zuverlässigste Kontrolle. Wenn Sie zusätzlich mit dem Unterarm oder Ellenbogen prüfen, sollte sich das Wasser angenehm warm, aber nicht heiß anfühlen.
Lassen Sie das Wasser erst vollständig ein und mischen Sie es gut durch, bevor das Baby in die Wanne kommt. So entstehen keine heißen Stellen. Das Badezimmer sollte warm und zugfrei sein, etwa 22 bis 24 Grad Celsius, damit das Baby nach dem Bad nicht auskühlt.
Sicherheit in der Wanne
Ein Baby darf niemals allein in der Wanne bleiben, keine Sekunde. Auch ein Badesitz oder ein älteres Geschwisterkind ersetzt die Aufsicht nicht. Wenn das Telefon klingelt oder es an der Tür läutet, heben Sie das Baby heraus und nehmen Sie es mit.
Vor dem Bad legen Sie alle Utensilien in Reichweite: Handtuch, Windel, Kleidung und Pflegeprodukte. Lassen Sie das Wasser vollständig ein, bevor das Baby hineinkommt, und stellen Sie den Wasserhahn während des Bades ab. Stützen Sie Kopf und Nacken des Babys sicher, der Kopf bleibt über Wasser. Elektrische Geräte gehören nicht in die Nähe der Wanne, und Reinigungsmittel bewahren Sie für Kinder unerreichbar auf.
So gelingt ein entspanntes Bad
Der beste Zeitpunkt ist nicht automatisch der Abend. Manche Babys entspannen beim Abendbad, andere sind dann bereits überreizt. Ihr Baby sollte wach, satt und ruhig genug sein. Ein Zeitpunkt nach einer Mahlzeit ist gut, aber nicht direkt danach.
Ein gleichbleibender Ablauf gibt Sicherheit. Wärmen Sie den Raum vor, legen Sie Handtuch, Windel und Kleidung bereit und lassen Sie das Wasser ein. Dann reinigen Sie zuerst das Gesicht mit dem Waschlappen. Setzen Sie das Baby langsam und mit sicherem Halt ins Wasser, sprechen Sie ruhig und spritzen Sie wenig. Die Haare waschen Sie am Ende. Nach dem Bad wickeln Sie das Baby sofort in ein warmes Handtuch und tupfen es sanft trocken. Ruhiges Sprechen und die vertraute Stimme machen die Situation vorhersehbar.
Wenn das Baby weint
Weinen beim ersten Bad bedeutet nicht automatisch, dass das Wasser falsch temperiert ist oder das Baby Baden grundsätzlich nicht mag. Die ungewohnte Situation, Geräusche und das neue Körpergefühl können überfordern. Dann hilft es, das Bad kurz zu unterbrechen, das Baby herauszunehmen und zu wärmen. Gegen den Widerstand sollten Sie nicht weitermachen.
Einige Tage später können Sie einen neuen Versuch starten, vielleicht zu einer anderen Tageszeit oder mit weniger Wasser. Eine sanfte Annäherung ist die Waschlappenwäsche in der leeren Wanne: Das Baby gewöhnt sich an den Ort, ohne dass Wasser dazukommt. Erst wenn das vertraut ist, lassen Sie mehr Wasser ein. Ablenkung oder Spielzeug sollten das Kind nicht zum Weitermachen drängen. Das Wohlbefinden steht über dem Ritual.
Was ins Badewasser gehört
Bei gesunder Haut reicht meist klares Wasser. Schaumbäder, Duftstoffe und stark reinigende Produkte können die empfindliche Haut reizen oder austrocknen. Wenn ein Reinigungsmittel nötig ist, sollte es mild und hautfreundlich sein, einen pH-Wert von etwa 5,5 bis 6 haben und möglichst ohne Duftstoffe auskommen. In den ersten Lebenswochen sind Lotionen und Öle meist unnötig.
Auch nach dem Bad braucht nicht jedes Baby Creme oder Öl. Bei trockener, geröteter oder auffällig schuppiger Haut sollten Sie die Pflege mit Hebamme oder Kinderarztpraxis abstimmen. Ein Ölbad oder ein rückfettender Badezusatz kommt nur infrage, wenn die Haut das tatsächlich braucht.
Typische Missverständnisse
"Ein Baby muss jeden Tag gebadet werden." Das stimmt nicht. Ein bis drei Bäder pro Woche reichen aus, und der Windelbereich wird unabhängig davon bei jedem Wickeln gereinigt.
"Je heißer das Wasser, desto entspannter das Baby." Auch das stimmt nicht. Babys baden in körperwarmem Wasser von etwa 36 bis 37 Grad. Heißeres Wasser verbrüht die Haut und belastet sie zusätzlich.
"Das Wasser muss bis zum Hals reichen." Der Kopf muss sicher über Wasser bleiben, eine geringe Wassermenge reicht völlig. Entscheidend sind Halt, Aufsicht und Wärme, nicht die Füllhöhe.
"Bis der Nabel abgefallen ist, darf das Baby nicht ins Wasser." Die Empfehlungen unterscheiden sich hier. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, waschen Sie bis zur Abheilung mit dem Waschlappen. Nach deutscher Elterninformation ist Baden auch vorher möglich, wenn der Nabel keine Entzündungszeichen zeigt und danach vorsichtig trocken getupft wird. Bei Rötung, Flüssigkeitsaustritt oder unklarer Schwellung sollten Sie Hebamme oder Kinderarztpraxis kontaktieren.
"Das Abendbad macht jedes Baby müde." Ein Abendritual kann für manche Familien angenehm sein, einen sicheren Effekt auf das Einschlafen gibt es aber nicht. Manche Babys sind abends bereits überreizt und baden lieber zu einer anderen Tageszeit.
Auch das erste Bad muss nicht direkt nach der Geburt stattfinden. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, das erste Bad eines gesunden, reifen Neugeborenen um mindestens 24 Stunden zu verschieben, um Auskühlung zu vermeiden und Hautkontakt sowie frühes Stillen nicht zu unterbrechen. Wenn sich das nicht einrichten lässt, nennt die WHO mindestens sechs Stunden.
