Babynahrung: Beikost selber zubereiten

Babybrei selbst kochen

Den Babybrei selbst zu kochen kostet zwar ein wenig zeitlichen Aufwand, doch schenkt es Ihnen die Gewissheit, den Inhalt der Beikost genauestens zu kennen. Die Eltern entscheiden so, welche Nahrungsmittel auf den Teller kommen und können auf eventuelle Unverträglichkeiten auch rascher reagieren. Füttert man ab dem 5. Monat erstmals feste Nahrung, ist die Auswahl der Zutaten noch eingeschränkt. Babys Magen muss sich erst an die neue Aufgabe gewöhnen, hatte er bisher doch ausschließlich Mutter- oder Ersatzmilch zu verwerten. Deshalb gilt es schonend vorzugehen. Kartoffeln, Gemüse und ein wenig mageres Fleisch reichen für die ersten Wochen vollkommen aus. Mit 6 Monaten darf Grieß, Weizen und Obst aller Couleur probiert werden.

Tipps für die Zubereitung

Um Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe zu erhalten, haben Mütter und Väter die Babykost zu garen. Das Kochen muss so schnell als möglich geschehen, da sich die Nährwerte sonst minimieren. Schneiden Sie die Pastinaken, Karotten oder Zucchinis in winzig kleine Stücke, so sind sie zügiger durch.

Der Griff zu frischer Bio-Ware lohnt und auf das Würzen ist tunlichst zu verzichten. Mit salzigen Speisen würden die Nieren des Babys noch nicht zurechtkommen. Außerdem: Die kindlichen Geschmacksknospen werden ob der neuen Vielfalt ohnehin begeistert sein, da braucht es keine würzigen Raffinessen. Weil Spinat und Fenchel viel Nitrat enthalten, sollten sie anfänglich nur in geringem Maße verwendet werden. Ist die Babynahrung gar, geht es ans Pürieren. Kommt den Eltern der Babybrei nach dem selbst Kochen zu fest vor, kann ein wenig Sud aus dem Gartopf darüber gegossen werden. Darin schwimmen viele ausgekochte, wasserlösliche Vitamine.

Jessica

Jessica ist selbst Mutter und hat zahlreiche Ratgeber übers Muttersein gelesen,oder besser: sich kritisch damit auseinandergesetzt. Die Erkenntnisse daraus verarbeitet Jessica in Ihren Blogbeiträgen.

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