Nothilfe für Baby-Ausstattung

Babyausstattung beantragen

Schwangere in akuter finanzieller Not sollten bei der Bundesstiftung Mutter und Kind Hilfe für die Babyerstausstattung beantragen. Die Stiftung greift allen werdenden Müttern unter die Arme, die sich aufgrund einer prekären Situation selbst die wichtigsten Produkte für das Kind nicht leisten können. Dieser Antrag auf Unterstützung muss aber unbedingt vor dem Geburtstermin erfolgen, danach besteht keine Chance auf die einmalige Leistung von bis zu 1.200 Euro mehr.

Schwangerschafts-Beratungsstelle aufsuchen

Wer die Hilfe auf die erste Baby-Ausstattung beantragen will, sollte frühzeitig einen Termin mit einer anerkannten Schwangerschafts-Beratungsstelle wie bei der Caritas oder der Arbeiterwohlfahrt vereinbaren. Erstens finden sich dort die Anträge. Zweitens leisten die Beratenden eine unverzichtbare Einschätzung. Laien können kaum einordnen, ob sie mit Geld für die Erstausstattung rechnen können. Die Stiftung veröffentlicht keine klaren Kriterien. Allgemein heißt es nur: Die Stiftung leistet Hilfe, wenn zum Beispiel Sozialleistungen nicht genügen oder zu spät ausgezahlt werden. Nur erfahrene Mitarbeiter von Beratungsstellen können fundiert bewerten, ob sich die Antragsstellung lohnt.

Wenn Schwangere Geld für die Babyerstausstattung beantragen, müssen Beratende die Einkommenssituation prüfen. Dazu bedarf es Unterlagen wie Kontoauszüge oder Bescheinigungen über Sozialleistungen. Bei dieser Gelegenheit können Mitarbeiter der Beratungsstellen auch prüfen, ob Chancen auf weitere Hilfen der Bundesstiftung für Mutter und Kind bestehen. Es gibt zum Beispiel Zuschüsse für die Weiterführung des Haushalts oder die Betreuung des Kleinkindes. Positiv: Bei allen diesen Zuschüssen müssen die Empfängerinnen keine Kürzungen von Sozialleistungen wie dem Arbeitslosengeld 2 befürchten.

vsadmin

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