Wählen Sie einen Film, der zum jüngsten Kind passt, und sagen Sie allen kurz, was sie erwartet. Prüfen Sie vorher Bild und Ton und vereinbaren Sie, dass jederzeit pausiert werden kann.
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- Akkulaufzeit bis zu 16 Stunden. Frequenzumfang des Headsets: 20Hz ~ 20kHz
- Kopfhörer: 50-mm-Treiber mit Neodym-Magneten; Beleuchtete Ohrmuschel; Abnehmbares Kondensatormikrofon mit Geräuschunterdrückung
- Lieferumfang: Gaming Headset
Altersfreigaben und pädagogische Empfehlungen helfen bei der Auswahl. Berücksichtigen Sie auch, was Sie über Ihr Kind wissen. Richten Sie einen gemütlichen Platz ein, legen Sie die Fernbedienung bereit und vereinbaren Sie, wie lange der Filmabend dauert. So vermeiden Sie unnötige Unterbrechungen.
Einen passenden Kinderfilm auswählen
Achten Sie neben dem Alter auch auf die Länge und die Erzählweise. Jüngere Kinder kommen eher mit kürzeren, einfacher erzählten Filmen zurecht. Bei mehreren Kindern richtet sich die Auswahl am besten nach dem jüngsten Kind. Wenn die Geschmäcker auseinandergehen, können Sie zwei oder drei Filme vorher prüfen und die Kinder daraus wählen lassen.
Die Altersfreigabe der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) dient dem Jugendschutz. Sie zeigt, ab welchem Alter ein Film freigegeben ist, ist aber keine pädagogische Empfehlung und sagt nicht voraus, ob jedes Kind den Film angenehm oder interessant findet. Lesen Sie deshalb auch die Inhaltsangabe und mögliche Zusatzhinweise zu Themen wie Bedrohung, belastenden Szenen, Sprache oder Gewalt.
Eine ergänzende Einschätzung bietet FLIMMO. Die Empfehlungen berücksichtigen, wie Kinder Inhalte erleben und ob bestimmte Szenen sie überfordern könnten. Bleiben Sie dennoch bei Ihrer eigenen Einschätzung: Kinder gleichen Alters reagieren unterschiedlich. Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie den Film zunächst selbst an oder sehen Sie gemeinsam einen kurzen Ausschnitt.
Filmdauer gemeinsam festlegen
Vereinbaren Sie vor dem Start, welchen Film Sie schauen und wann der Abend endet. Das hilft besonders, wenn ein Film länger dauert oder mehrere Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen dabei sind. Eine Pause ist sinnvoll, sobald ein Kind sie braucht. Jüngere Kinder müssen eine längere Geschichte nicht unbedingt am Stück sehen.
Für die gesamte Bildschirmzeit in der Freizeit nennt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ungefähre Richtwerte. Für Kinder unter drei Jahren empfiehlt es möglichst keine Bildschirmmedien. Für Drei- bis Sechsjährige empfiehlt es höchstens 30 Minuten und für Sechs- bis Neunjährige 30 bis 45 Minuten. Die Werte gelten für alle Bildschirmmedien zusammen und lassen sich deshalb nicht direkt mit der Laufzeit eines Films vergleichen. Es gibt keine allgemeingültige Regel, wie Familien die Filmzeit anrechnen sollen. Beziehen Sie auch andere Bildschirmnutzung des Tages ein und wählen Sie eine Regel, die zu Ihrem Kind und Ihrem Familienalltag passt.
Planen Sie den Film möglichst nicht während einer Mahlzeit oder in der letzten Stunde vor dem Schlafengehen. Mediatheken und Streamingdienste erleichtern es, einen Film zu unterbrechen und später fortzusetzen.
Streamingtechnik vor dem Film prüfen
Fürs Streamen reicht oft ein Gerät, das Sie bereits besitzen. Ein Smart-TV kann den Dienst direkt abspielen. Bei einem älteren Fernseher kommen ein Streaming-Stick oder ein Laptop mit Anschluss an den Fernseher infrage. Wenn Sie stattdessen ein Tablet oder einen Laptop nutzen, prüfen Sie vorher, ob alle gut sehen und hören können.
Starten Sie den Film vor dem gemeinsamen Hinsetzen und kontrollieren Sie Bild und Ton. Stellen Sie bei Bedarf Sprache und Untertitel ein und legen Sie die Fernbedienung griffbereit. Bei Streamingdiensten lohnt sich außerdem ein Blick auf das Kinderprofil und die Jugendschutzeinstellungen. Die Funktionen unterscheiden sich je nach Anbieter. Prüfen Sie auch, ob die automatische Wiedergabe weiterer Inhalte ausgeschaltet werden kann.
Begleiten Sie jüngere Kinder auch dann, wenn Jugendschutzeinstellungen aktiviert sind. Bleiben Sie in der Nähe und achten Sie darauf, ob eine Szene sie verunsichert. Wenn Sie den Film gemeinsam auswählen und den Start vorbereiten, müssen Sie während des Abends weniger durch Angebote scrollen oder Einstellungen ändern.
Den Filmabend entspannt gestalten
Sorgen Sie dafür, dass alle bequem sitzen und freie Sicht auf den Bildschirm haben. Stellen Sie Getränke oder einen kleinen Snack vorher bereit, wenn das zu Ihrem Abend passt. So können Sie während des Films eher sitzen bleiben. Richten Sie sich dabei danach, was in Ihrer Familie gut funktioniert.
Sagen Sie vor dem Start in wenigen Worten, worum es im Film geht. Wenn ein Kind Angst bekommt, pausieren Sie und hören Sie zu. Sie können gemeinsam entscheiden, ob Sie weiterschauen, eine Pause machen oder den Film beenden. Erklären Sie schwierige Szenen kurz, ohne das Kind zum Weiterschauen zu drängen.
Nach dem Film hilft ein kurzes Gespräch: Fragen Sie, welche Figur oder Szene dem Kind besonders gefallen hat und ob etwas unangenehm war. Jüngere Kinder verarbeiten die Geschichte manchmal lieber beim Malen oder Spielen. So merken Sie auch, welche Art von Film beim nächsten Mal besser passt.
