Geld weg im Familienurlaub – was nun?

Die Sommerferien sollen die schönsten Wochen des ganzen Jahres werden. Allerdings findet die entspannte Atmosphäre ein schnelles Ende, wenn plötzlich das Portemonnaie nicht mehr auffindbar ist. Ob verloren oder gestohlen – der Verlust der Urlaubskasse ist für Familien mit Kindern ein ernstzunehmendes Problem und kann weitreichende Folgen haben. Denn in der Regel befindet sich nicht nur das Bargeld im Geldbeutel, sondern auch Reiseunterlagen und Bank- sowie Kreditkarten. Damit in dieser ärgerlichen Situation kein zusätzlicher finanzieller Schaden entsteht, gilt es schnell zu handeln. Ansonsten könnten Unbefugte die Karten nutzen und damit einkaufen oder am Automaten bis zum Kartenlimit Geld abheben. Auf diesen Kosten bleibt die junge Familie dann unter Umständen sitzen. Umso wichtiger ist es, keine Zeit verstreichen zu lassen.

Ruhe bewahren und Bank- und Kreditkarten sperren lassen

Taucht das Portemonnaie innerhalb kürzester Zeit nach Feststellen des Verlustes weder im Hotelzimmer noch im örtlichen Fundbüro auf, sollten Urlauber zur Sicherheit die Karten sperren lassen. Für diesen Zweck bieten die Banken- und Kreditkartenunternehmen ein Sperr-Notruf an. Die Hotline ist 24 Stunden täglich besetzt und unter der Rufnummer 116 116 erreichbar. Aus dem Ausland ist die Ländervorwahl für Deutschland (0049) vor der eigentlichen Rufnummer zu wählen. Über diese Hotline können Urlauber unter anderem Bank- und Maestrokarten, Kreditkarten und Mobilfunkkarten, aber auch Online-Zugänge zu Banking-Anwendungen und E-Mail-Postfächer sperren lassen. Voraussetzung ist, dass die jeweilige Bank beziehungsweise das zuständige Unternehmen dem Sperr-Notruf angeschlossen ist. Doch mit dem Sperren der Karten alleine ist es nicht getan.

Bei Diebstahl in jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten

In jedem Fall empfiehlt es sich, bei Diebstahl des Portemonnaies eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle vorzunehmen. Die Anzeige kann sich im späteren Verlauf noch als hilfreich erweisen, insbesondere, wenn es um die Frage der Haftung geht. Das ist dann der Fall, wenn die Bank- oder Kreditkarte widerrechtlich von Fremden genutzt wurde. Familien sollten sich die Anzeige von der Polizei schriftlich mit Datum und Uhrzeit bestätigen lassen. Nur so kann später der Nachweis gegenüber dem Kreditinstitut geführt werden.

Bargeld und Karten weg – wie an Geld kommen?

Wenn die Karten gesperrt und der Verlust des Portemonnaies bei der örtlichen Polizeistelle gemeldet sind, stehen Familienurlauber vor einem weiteren Problem: Wie kommen sie ohne Kreditkarte im Ausland an Bargeld? Den Rest der Ferien ohne Geld zu verbringen, ist nicht nur wegen der Kinder undenkbar. Eine Lösung ist ein Geldtransfer aus der Heimat. Dabei kommt zuerst eine telefonisch in Auftrag gegebene Überweisung vom heimischen Bankkonto an den Urlaubsort in den Sinn. Bei Ländern außerhalb des EU-Raumes ist eine Auslandsüberweisung notwendig. Für sie fallen unterschiedlich hohe Gebühren an. Bis das Geld am Urlaubsort verfügbar ist, kann zwischen einem Tag und einer Woche vergehen.

Eine kostengünstige Lösung, um den Familienurlaub zu retten, bietet Azimo. Das Onlineportal ermöglicht den unkomplizierten Geldtransfer in mehr als 190 Empfängerländer. Auf dem Azimo-Konto verfügbares Geld lässt sich mit wenigen Klicks an Banken und Auszahlungsstellen im Ausland senden. In der Regel ist das Geld binnen eines Werktages an der gewünschten Stelle und kann bar abgehoben werden. Dazu wird lediglich die sogenannte Abholreferenznummer sowie ein Ausweisdokument mit Lichtbild benötigt.

Schon vor dem Urlaub informieren

Es ist empfehlenswert, schon vor dem Familienurlaub an den Ernstfall zu denken. Bargeld, Dokumente und Kreditkarten sollten nie zusammen aufbewahrt werden. Und sollte doch mal etwas passieren, ist es gut, eine Möglichkeit zu haben, auf anderem Wege an Bargeld zu kommen. So steht einem gelungenen Familienurlaub nichts im Wege!

Bild: bigstockphoto.com / dolgachov

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