Semesterferien richtig planen – 5 Tipps für Studenten

Endlich sind die letzten Klausuren geschrieben und der Sommer steht scheinbar zu Ihrer freien Verfügung. Doch ist das wirklich so oder wird nicht vielmehr erwartet, dass die Studierenden in dieser Zeit ein Praktikum nach dem anderen absolvieren? Vielleicht ist es auch an der Zeit, Geld zu verdienen, um während des Semesters nicht ganz so knapp bei Kasse zu sein. Viele Studenten nutzen die Semesterferien auch zum Reisen. In Anbetracht dieser vielseitigen Möglichkeiten ist die richtige Planung umso entscheidender. Wir zeigen Ihnen auf, welche Optionen während der Semesterferien auf Sie warten!

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Tipp 1: Arbeiten und Urlaub zugleich

Saisonarbeit ist eine beliebte Möglichkeit, wie Sie als Student während der Semesterferien schnell gutes Geld verdienen können. Dabei muss es sich nicht um einen Knochenjob wie Erntearbeiten auf dem Feld handeln. Vielmehr liegen Saisonjobs auf den deutschen Inseln im Trend, da diese Urlaub mit Arbeit verbinden. Hier gibt es ausreichend Bars, Cafés und Hotels, die während der Sommermonate nach motivierten Kräften suchen und auch für deren Unterbringungskosten aufkommen. Das Tolle an einem derartigen Job ist nicht nur der Verdienst. Denn durch die Lage am Meer kommt die Entspannung nach der Arbeit nicht zu kurz. Wer sich für einen derartigen Saisonjob interessiert, kann sich zum Beispiel bei meinsaisonjob.de registrieren. Im Anschluss an die Anmeldung können alle Interessierten bei dem Portal kinderleicht nach den entsprechenden Saisonjobs suchen.

Tipp 2: Praktika für den optimalen Karrierestart

Auch wenn sich viele Studenten wahrscheinlich wünschen, dass sie frei über die Semesterfreien verfügen können, ist ein Praktikum für Menschen mit Karriereambitionen geradezu Pflicht. Wenn während der regulären Studienzeit nicht ausreichend Zeit für Praktika bleibt, sollten diese in den Semesterferien absolviert werden. Dabei sollten Sie unbedingt auf die Qualität des Praktikums achten. Bei renommierten Großkonzernen müssen Sie sich meist mit einem relativ langen Vorlauf bewerben, um überhaupt die Chance auf ein Praktikum zu bekommen. Doch auch ein Praktikum bei kleineren Unternehmen kann sich lohnen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie dort mehr Verantwortung übernehmen können. Wer sein Praktikum mit ein wenig Abenteuer und Freizeitvergnügen verbinden möchte, bewirbt sich für ein Auslandspraktikum. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht nur praktische Erfahrungen, sondern auch Auslandserfahrung sammeln und Ihre Kenntnisse in einer anderen Sprache erweitern. Vor allem Arbeitgeber setzen Auslandserfahrungen in der heutigen Zeit bei vielen Studenten voraus.

Tipp 3: Eine Auszeit muss sein

Allerdings sollte eine Auszeit ebenfalls nicht zu kurz kommen. Selbst wenn Sie ein mehrwöchiges Praktikum absolvieren werden, sollten Sie sich eine Pause gönnen. Da die Erwartungen an Studenten immer mehr steigen, wird das Risiko eines Burnouts immer präsenter. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie zumindest einen Teil der freien Zeit nur für sich nutzen, um sich zum Beispiel mit Freunden zu treffen, Sport zu treiben oder einem Hobby nachzugehen. Partys, Ausschlafen und leckeres Essen gehören selbstverständlich ebenfalls zu gelungenen Semesterferien dazu. Dabei lässt sich Ihre Auszeit umso besser genießen, wenn Sie alle wichtigen Fragen von der Kurswahl bis hin zur Beschaffung der passenden Lektüre für das nächste Semester bereits geklärt haben. Kümmern Sie sich nach Möglichkeit am Anfang der Semesterferien um derartige Angelegenheiten, damit Sie dann den Kopf frei haben und wirklich entspannen können.

Tipp 4: Reisen

Ob Städtetrips oder eine halbe Weltreise, die Semesterferien sind zum Reisen ideal. Auch hier lässt sich das Angenehme wieder mit dem Nützlichen kombinieren, indem Sie zum Beispiel einen Sprachkurs im Ausland machen. Allerdings gilt es die Reisen beim Vorstellungsgespräch später richtig zu verkaufen. Daher sollten Sie sich gerade bei längeren Reisen über Ihre Motivation Gedanken machen. Ideal ist es, wenn die Reise einen gewissen Bezug zu den eigenen Studieninhalten hat. Außerdem sollte der eigene Lebenslauf nicht nur aus Reisen bestehen, sondern Jobs, Praktika und Reisen sollten sich im besten Fall abwechseln, damit Sie so bei den HR-Beauftragten punkten können.

Tipp 5: Freiwilliges oder soziales Engagement

Für viele Unternehmen ist das soziale Engagement ihrer Bewerber immer wichtiger. Nutzen Sie Ihre freie Zeit zum Beispiel, um sich für den Tierschutz, bei ehrenamtlichen Kinderferienprogrammen, der Betreuung von alten oder demenzkranken Menschen sowie für viele andere Herzensangelegenheiten zu engagieren. Wenn Sie mit Passion dabei sind, macht das Ehrenamt nicht nur Spaß, sondern wertet Ihren Lebenslauf auf.

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Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches. Marianne ist außerdem die redaktionelle Leiterin von Familien-Frage.