Sommerfreude pur: Ein Gartenpool für die Kinder

Sommer, Sonne, ein Garten, tobende Kinder – was fehlt? Genau, Wasser. Ein Schwimmteich, Planschbecken oder Pool ist da genau das Richtige. Die Kinder sind beschäftigt, haben Spaß, und sie bewegen sich an der frischen Luft. Rein vom pädagogischen Standpunkt her ist ein Gartenpool für Kinder perfekt. Vom elterlichen Standpunkt her ist er mit Kosten und Pflege verbunden, mit Sorgen um das Wohlergehen der Kinder.

Baurechtliche Implikationen eines Gartenpools

In Deutschland ist alles durch irgendeine Behörde geregelt und muss genehmigt werden. Auch der Gartenpool ist davon betroffen, sofern er über 50 m3 Wasser fasst. Allerdings bestehen bezüglich der benötigten Genehmigungen und Vorschriften regionale Unterschiede, weshalb man schon vor Baubeginn am örtlichen Bauamt nachfragen sollte. Vorschriften betreffen unter anderem die Sicherungspflicht (der Garten darf ohne Genehmigung des Eigentümers nicht betretbar sein aufgrund der Gefahr des Ertrinkens), den Mindestabstand zum Nachbargrundstück und eine eventuell zum Heizen des Wassers aufgestellte Solaranlage. Einsicht in die Regelungen der einzelnen Bundesländer gibt es online, wobei aber keine der spontan gefundenen Seiten vollständig zu sein scheint. Für eine erste Übersicht reicht das, genaue Informationen muss man sich vor Ort beim Amt holen.

Weitere Infos rund um den Familiengarten:

Pool ist nicht gleich Pool: Schwimmteich, Biopool oder konventionelles Schwimmbecken?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Gartenpool umzusetzen, und nicht jede ist mit viel Aufwand, hohen Energiekosten und zeitintensiver Reinigung verbunden. Der Klassiker ist ein Schwimmteich im Garten, ein mehr oder minder natürlicher Teich mit Pflanzen und Fischen, der tief genug zum Schwimmen ist. Die Wasserqualität eines solchen Teichs ist eine andere als bei einem Pool, der unbelebt ist und wirklich nur zum Schwimmen dient. Aber dafür bietet der Schwimmteich eben auch mehr: Fische können bewundert und gefüttert werden, Pflanzen sorgen für eine natürliche Atmosphäre. Das klassische Schwimmbecken im heimischen Garten besteht entweder aus einem Becken, das aufgestellt wird, so dass man über eine Leiter ins Wasser gelangt, oder aus einem eingegrabenen Becken. Der Reinigungsaufwand ist recht hoch, und das Wasser wird normalerweise auf chemischem Weg rein gehalten. Anders ist das bei einem Biopool – da verzichtet man bei der Reinigung ganz auf Chemikalien.

Weitere Informationen zu Schwimmbecken und Gartenpools auch bei www.poolseller.de.

Wenn der Gartenpool ausgiebig genutzt werden soll…

…und zudem relativ kostengünstig ausfallen soll, dann ist ein konventionelles Schwimmbecken, das einfach nur aufgestellt wird, wohl die beste Lösung. Es gibt die Becken rund und eckig, länglich, oval, mehr oder weniger tief und in verschiedenen Größen. Sie sind entweder aus Kunststoff oder mit Holz verkleidet (dann aber innen mit einer Kunststofffolie ausgeschlagen), und sie sind generell mit einer ausführlichen Bauanleitung versehen. Das heißt, es ist gar nicht schwer für handwerklich nicht ganz unbedarfte Menschen, so ein Gartenbassin selbst aufzubauen. Das dafür nötige Werkzeug kann im Baumarkt entliehen werden, wenn es nicht ohnehin schon vorhanden ist, und sogar die Wasserfilteranlagen und Reinigungszusätze sind so einfach in der Handhabung, dass auch Laien damit klarkommen. Wird der Gartenpool an einer Stelle aufgebaut, die ganztägig in der Sonne liegt, spart man sich damit die Heizanlage. Das Wasser wird von der Sonne aufgeheizt. Natürlich kann ein solches Becken auch immer im Garten versenkt werden, so dass man ebenerdig hinein steigen kann, aber das ist aufgrund der nötigen Baggerarbeiten und der dann sinnvollen Einfassung des umgebenden Bodens mit sehr viel mehr Aufwand und Kosten verbunden.

Artikelbild: © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO
Foto Orchidee: bkos Orchideenseite

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