Tipps zur Wahl der Trauringe

In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Eheschließungen in Deutschland weiter an. So gaben sich im Jahre 2014 insgesamt 386000 Paare das Ja-Wort und damit ganze 12000 mehr als im Jahr zuvor. Mehrheitlich wird auch wieder traditionell geheiratet.

Für die überwiegende Anzahl der Paare gehört der Trauring als klassisches Zeichen für den Bund der Ehe genauso zum Heiraten dazu wie das Brautkleid und die große Feier mit Hochzeitstorte und perfektem Blumenschmuck. Anders als die anderen Bestandteile einer Hochzeitsfeier hat der Trauring jedoch Bestand. Er begleitet das Paar ein Leben lang und erinnert zeitlebens an diesen besonderen Tag. Ein Grund mehr, sich bei dessen Auswahl besondere Gedanken zu machen. Hierbei geht es jedoch nicht allein um die Optik, sondern auch um die Passform und die Eigenschaften des Materials.

Besonders bei den Materialien haben die Paare mittlerweile die Qual der Wahl. Neben dem viel verwendeten Platin oder Gold in seinen verschiedenen Farbvarianten gibt es auch eine Vielzahl schöner Trauringe aus Palladium, Titan oder Edelstahl. Auch Eheringe aus Keramik oder Wolframcarbid sind erhältlich. Ebenso sind Kombinationen aus den verschiedenen Materialien sind möglich.

Die beständigsten Materialien sind Platin und Palladium, die durch ihre zähe Materialkonstistenz auch über viele Jahre hinweg nur wenig Materialverlust haben. Außerdem handelt es sich, anders als beim Weißgold, um von Natur aus silbrig-weiße Materialien. Das Weißgold hingegen wird technisch „entfärbt“ und erhält erst dadurch seinen silberfarbenen Schimmer.

Daneben sollte der Wahl der Oberfläche besondere Beachtung geschenkt werden. Da Trauringe nicht nur die Zusammengehörigkeit des Paares symbolisieren, sondern zugleich Gebrauchsgegenstände sind, die hohen Belastungen ausgesetzt werden, kann die Ringoberfläche ebenso wie das Material entscheidenden Einfluss auf die optische Veränderung der Trauringe haben. Polierte Oberflächen verändern sich beispielsweise durch das Tragen schneller als eismattierte (d.h. ein Muster ähnlich einer von Schlittschuhen eingeschnittene Eisoberfläche). Aber gerade auch mit der Kombination von verschieden gestalteten Oberflächen entstehen Trauringe von besonderem Charme.

Für die Braut werden meist ein oder mehrere Brillanten gewünscht. Hierbei gibt es die verschiedensten Fassarten, welche immer in Verbindung mit dem Ringdesign gesehen werden sollten. Nicht jede Fassart passt optisch zu jedem Ring.

Ganz individuell werden die Trauringe noch durch die Gravur, vorzugsweise die Gravur der Handschrift vom Partner. Umfassende Infos zum Trauringkauf finden Sie im Online-Ratgeber Die Trauringfibel.

Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches. Marianne ist außerdem die redaktionelle Leiterin von Familien-Frage.

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