Vokabeln lernen mit Mnemotechniken

Ob für den Vokabeltest, die nächste Englisch oder Französisch-Arbeit oder gar für den kommenden Urlaub – wer sich schnell die passenden Wörter merken will, setzt häufig auf Merkhilfen oder Karteikarten.

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Merkhilfen, auch bekannt als Mnemotechniken, dienen Generationen von Schülern und Studenten als Vorbereitung für den nächsten Test und werden deshalb immer wieder geprüft, neu durchdacht und mit neuen Medien interpretiert.

In speziellen Mentaltrainings werden immer häufiger auch Berufstätige im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen auf anstehende Prüfungen vorbereitet. Welche Technik sich hier als die beste herausstellt ist sehr verschieden, denn die eigene Lernfähigkeit unterscheidet hängt auch von der Art ab, in der die Lerninhalte aufbereitet werden.

Vokabeln lernen mit Bildern

Die Kombination aus Bild und Vokabel hat sich in den letzten Jahren fest etablieren können. Die Ergebnisse des bildgestützten Lernens sind gut, offensichtlich gelingt es visuell geprägten Lerntypen sehr schnell und dauerhaft einen Zusammenhang zwischen dem Bild und der Vokabel zu schaffen. Das Problem des Konzepts besteht allerdings darin komplexere Vokabeln mit einem Bild darzustellen. Wer also bereits über Grundkenntnisse einer Sprache verfügt, könnte mit einem bildlastigen Vokabeltrainer schnell das maximal mögliche Lernziel erreicht haben.

Infos zu Babys erster Sprache, Babyzeichen und Sprachförderung erhalten Sie bei www.babysprachclub.at.

Um eine bereits erlernte Sprache noch zu vertiefen oder Kinder dazu anzuregen, sich auch in der Freizeit mit der Fremdsprache zu beschäftigen, sind mehrsprachige Bücher ideal. Sie verbinden das Lernen mit Spaß. Die Seite www.read-maryread.de gibt eine breite Übersicht über mehrsprachige Kinderliteratur in vielen Sprachen.

Der selbst gemachte Vokabeltrainer

Das klassische Vokabeln lernen beruht auf Wiederholung. Vokabeln anschauen, aussprechen, aufschreiben und schauen ob man es richtig in Erinnerung hat. Wer sich nicht selbst die Mühe machen möchte Lernkarten zu erstellen, findet bei z.B. Langenscheidt oder Compact die passenden Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch Lernkarten für jede Schwierigkeitsstufe.

Vokabeltrainer App ist immer dabei

Noch einfacher wird das Vokabeln lernen mit Software für PC oder als App für Smartphones. Erfolgreich haben Anbieter solcher Apps die Lerninhalte übertragen und bieten nun den Vokabeltrainer für das Handy zum Teil sogar kostenlos an.

Das ist nicht nur sehr komfortabel zu bedienen, es kommt auch der Nutzung durch Schüler und Studenten sehr entgegen kommt. Wer ohnehin immer online ist, kann den Weg zu Schule, Uni oder Arbeitsplatz nutzen und ebenso einfach wie schnell mit der Vokabeltrainer App ein paar – eigene oder gekaufte – Lerninhalte durchgehen.

Superlearning

Lernen in totaler Entspannung ist das Erfolgsrezept des Superlearnings. Das Konzept beruht auf der Idee, dass ein entspanntes Gehirn viel aufnahmefähiger ist. In der Realität setzt man diese Mnemotechnik in einem angenehmen Umfeld und mit Kopfhörern um. Der Vokabeltrainer muss nicht aktiv geübt, sondern via Kopfhörer angehört werden. Regelmäßige, kleinere Pausen in denen man sich frische Luft und ein klein wenig Bewegung verschaffen, sollen die entspannte Aufnahmefähig des Gehirns zusätzlich unterstützen.

Alle diese Lerntechniken sind wissenschaftlich erprobt und halten mindestens kurzfristig den benötigten Wortschatz im Gedächtnis. Wer sich nachhaltig einen Grundwortschatz aufbauen oder gar mehrere Sprachen lernen möchte, sollte ein Lernkonzept auswählen, dass dazu geeignet ist Sprachen, Lektionen oder auch andere Lerninhalte dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu verankern. Die Mnemotechniken bieten hierfür jede Menge Möglichkeiten – nur eines sollte man immer berücksichtigen: Auch der beste Vokabeltrainer benötigt Zeit und ein bisschen Konzentration, dass wir mühelos und automatisch bisher unbekannte Sprachen sprechen, ist immer noch Science Fiction.

Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches. Marianne ist außerdem die redaktionelle Leiterin von Familien-Frage.