Wenn die Kopfhaut juckt und schuppt

Obwohl die Kopfhaut einer der empfindlichsten Bereiche unseres Körpers ist, schenken die meisten Menschen ihr nur wenig Beachtung. Trotzdem kennen viele das Problem einer trockenen Kopfhaut und die Folgen, die damit einhergehen. Es juckt ständig und in den denkbar ungünstigsten Momenten. Im schlimmsten Fall rieseln sogar trockene Schuppen auf die Schultern und hinterlassen einen ungepflegten Eindruck. Viele Betroffenen greifen hier zum falschen (Anti-Schuppen-)Shampoo und wissen nicht, dass sie damit die empfindlichen Hautstellen weiter reizen. Denn nicht immer entstehen Schuppen durch eine erhöhte Talgproduktion der Haut. Bei trockener Kopfhaut ist die Talgproduktion im Gegenteil zu gering. Die Kopfhaut juckt und schuppt dann, weil ihr Feuchtigkeit fehlt.

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Die Ursachen für Juckreiz und Schuppen

Ursachen für die Austrocknung sind kalte Winterluft, trockene Heizungsluft, zu häufiges Waschen und Föhnen, falsche Haarpflege- und zu viele Haarstyling-Produkte und andere Einflüsse, die Tag für Tag auf unsere Kopfhaut einwirken, beispielsweise zu viel Sonne oder das Baden in chlor- oder sehr salzhaltigem Wasser. Neben den äußeren Einflüssen gibt es auch innere Ursachen, welche die Beschaffenheit der Kopfhaut beeinflussen. Mangelernährung, Stress, eine Pilzerkrankung oder auch Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis können der Auslöser für eine trockene Haut auf dem Kopf sein. Während man bei möglichen Krankheiten oder inneren Einflüssen einen Arzt zu Rate ziehen sollte, kann man bei den äußerlich bedingten Ursachen in den meisten Fällen leicht selbst Abhilfe schaffen.

Das können Sie tun

Zunächst sollten die oben genannten Punkte, die negative Auswirkungen auf die Feuchtigkeit der Haut haben, natürlich so weit wie möglich vermieden werden. Da dies nicht immer ohne Weiteres möglich ist, können bestimmte Pflegeprodukte, spezielle Shampoos oder auch Hausmittel helfen. Da das verwendete Shampoo und die darin enthaltenen Inhaltsstoffe maßgeblichen Einfluss auf die Beschaffenheit unserer Kopfhaut haben, lässt sich im Problemfall mit einem Wechsel des Produkts schon einiges erreichen. Milde Shampoos mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen sind bei trockener Haut die richtige Wahl. Zur Unterstützung empfehlen sich Pflegeprodukte wie Haarwasser, Haaröle oder ein Tonikum, die für ausreichend Feuchtigkeit sorgen. Auch das abendliche Einreiben der Kopfhaut mit einer Feuchtigkeitscreme, die morgens mit einem milden Shampoo wieder ausgewaschen wird, kann hilfreich sein. Als Hausmittel eignet sich Sonnenblumenöl hervorragend, um Schuppen vorzubeugen.

Leiden Sie also unter trockener Kopfhaut, sollten Sie zunächst der Ursache auf den Grund gehen und Krankheitsgründe ausschließen. Konnten Sie innere oder krankheitsbedingte Ursachen ausschließen, lässt sich durch Vermeiden der äußeren Einflüsse und der korrekten Pflege viel bewirken. Für weitere Informationen zu diesem Thema besuchen Sie trockenekopfhaut.net. Dort finden Sie auch Tipps für passende Shampoos und Pflegeprodukte.

Bild: bigstockphoto.com / szefei

Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches. Marianne ist außerdem die redaktionelle Leiterin von Familien-Frage.