E-Mail für Eltern: Konten, Anhänge, Sicherheit

Für Schulnachrichten, Rechnungen und Familienfotos reicht meist ein E-Mail-Konto mit einer App oder einem Mailprogramm. Andere schreiben Ihnen an Ihre E-Mail-Adresse. Mit dem Konto melden Sie sich an und schützen den Zugriff auf Ihr Postfach.

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Schützen Sie das Konto mit einem eigenen Passwort und einem zusätzlichen Anmeldeschritt. Halten Sie auch die Wiederherstellungsdaten aktuell. Prüfen Sie Anhänge und Links, bevor Sie sie öffnen. So erkennen Sie verdächtige Nachrichten leichter und vermeiden vorschnelle Klicks.

E-Mail-Adresse, Konto und App unterscheiden

E-Mail-Adresse, Konto und App sind drei verschiedene Dinge. Eine App kann mehrere Adressen anzeigen, auch wenn sie zu unterschiedlichen Anbietern gehören. Wenn Sie die App wechseln, bleibt Ihr E-Mail-Konto bestehen.

Richten Sie für jedes Konto ein eigenes Passwort ein. Ein Passwortmanager kann dabei helfen, unterschiedliche Passwörter zu speichern. So führt ein gestohlenes Passwort nicht automatisch auch zum Zugriff auf andere Konten.

Aktivieren Sie einen zweiten Anmeldeschritt, sofern Ihr Anbieter ihn anbietet. Damit bestätigen Sie die Anmeldung zusätzlich zum Passwort, etwa auf einem Gerät oder mit einem Code. Eine spezielle App ist eine gute Wahl, wenn Anbieter und Geräte sie unterstützen. Auch Codes per SMS oder E-Mail bieten mehr Schutz als ein Passwort allein.

Hinterlegen Sie außerdem eine erreichbare Wiederherstellungsadresse oder Telefonnummer. Damit lässt sich der Zugang leichter wiederherstellen, wenn Sie Ihr Passwort vergessen oder eine Sicherheitsmeldung erhalten. Bewahren Sie Sicherungscodes an einem Ort auf, auf den Sie im Notfall zugreifen können. Sie können für bestimmte Zwecke, etwa Online-Einkäufe, auch eine zweite E-Mail-Adresse nutzen. Damit kommt allerdings ein weiteres Konto hinzu, das Sie verwalten müssen.

Anhänge vor dem Öffnen prüfen

Öffnen Sie eine Datei nur, wenn Sie mit der Nachricht gerechnet haben und Absender und Inhalt dazu passen. Ein bekannter Name reicht als Beleg nicht aus, denn Absenderangaben lassen sich fälschen. Bei einer unerwarteten Datei halten Sie kurz inne:

  • Passt der Anhang zu etwas, das Sie kennen, etwa zu angekündigten Unterlagen der Schule?
  • Setzt die Nachricht Sie unter Druck oder droht mit einer Sperre oder Strafe?
  • Können Sie den Absender über eine bekannte Telefonnummer oder einen anderen vertrauten Kontaktweg erreichen?

Wenn etwas unstimmig wirkt, öffnen Sie den Anhang nicht und klicken Sie auch nicht auf Links in der Nachricht. Fragen Sie direkt beim Absender nach. Nutzen Sie dafür nicht die Telefonnummer oder Adresse aus der verdächtigen E-Mail.

Verdächtige E-Mails und Links prüfen

Betrügerische Nachrichten geben sich oft als Mitteilung einer Firma, einer Schule oder einer vertrauten Person aus. Eine persönliche Anrede oder ein bekanntes Logo beweist nicht, dass die Nachricht echt ist. Prüfen Sie die Nachricht auf einem anderen Weg, wenn sie Sie unter Zeitdruck setzt, Ihnen droht oder Sie auffordert, sofort ein Passwort einzugeben oder Geld zu überweisen.

Rufen Sie bei einer angeblichen Kontosperrung oder Rechnung die bekannte Website selbst auf, zum Beispiel über ein gespeichertes Lesezeichen. Verwenden Sie dafür nicht den Link aus der E-Mail. Bei einer Nachricht, die scheinbar von der Schule oder einer anderen Person stammt, fragen Sie über einen bereits bekannten Kontaktweg nach. Spamfilter und Sicherheitsprüfungen helfen, aber Sie sollten die Nachricht trotzdem kurz prüfen.

Große Dateien sicher teilen

Bei großen Fotos oder Dokumenten können Sie statt eines Anhangs oft einen Freigabelink aus einem Cloud-Speicher verschicken. Prüfen Sie vor dem Teilen, wer den Link öffnen darf und ob die Empfänger die Datei nur ansehen oder auch bearbeiten können. Geben Sie den Link nur an die vorgesehenen Personen weiter.

Normale E-Mails sind nicht automatisch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das bedeutet, dass der Inhalt nicht immer so geschützt ist, dass nur Absender und Empfänger ihn lesen können. Verschicken Sie besonders vertrauliche Unterlagen daher über einen vereinbarten sicheren Übermittlungsweg oder eine passende Schutzfunktion Ihres Anbieters.

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