Babywäsche sortieren: Praktische Tipps für den Alltag

Wenn Bodys, Strampler und Schlafanzüge dazukommen, reicht meist ein gut erreichbarer Sammelkorb. Empfindliche und stark verschmutzte Teile sortieren Sie separat.

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Neue Babykleidung sollten Sie vor dem ersten Tragen waschen. Danach müssen Sie sie nicht mehr separat waschen: Sortieren Sie nach Farbe, Pflegeetikett und Verschmutzung.

Mit wenigen Körben starten

Stellen Sie den Wäschekorb dorthin, wo sich Ihr Kind umzieht oder die Kleidung ausgezogen wird. So landet die Wäsche direkt im Korb statt auf dem Boden oder auf einem Stuhl. Wenn Sie die Wäsche später an der Maschine sortieren, genügt zunächst ein Sammelkorb. Ein kleiner zusätzlicher Korb reicht für Teile, die anders gewaschen werden müssen, etwa Feinwäsche.

Mit mehreren beschrifteten Körben können Sie die Wäsche schon beim Ausziehen vorsortieren. So entfällt ein Sortierschritt vor dem Waschen. Dafür brauchen Sie Platz, und alle müssen wissen, welcher Korb wofür vorgesehen ist. Wählen Sie diese Variante nur, wenn sie einen Handgriff einspart. Als Grundsortierung reichen helle, dunkle, bunte und empfindliche Wäsche. Legen Sie stark verschmutzte Stücke nur dann separat, wenn solche Wäsche regelmäßig anfällt.

Babywäsche passend einordnen

Waschen Sie neue Babykleidung vor dem ersten Tragen. Dabei lassen sich mögliche Rückstände aus der Herstellung verringern. Sortieren Sie kräftig gefärbte neue Kleidung nach Farbe und Pflegeetikett, damit Sie sie mit passenden Kleidungsstücken waschen.

Nach der ersten Wäsche können Sie Babyteile wie andere Kleidung sortieren. Entscheidend sind Farbe, Material, Pflegehinweis und Verschmutzung. Ein eigener Korb für sämtliche Babywäsche ist im Alltag meist nur dann praktisch, wenn die Kleidung dadurch leichter gesammelt oder gewaschen wird. Bei empfindlichen Stoffen oder abweichenden Pflegehinweisen richten Sie sich nach dem Etikett und waschen die Teile passend.

Wäsche passend waschen

Beachten Sie die Pflegeetiketten und wählen Sie ein Programm, das zur Wäsche passt. Für leicht oder normal verschmutzte Buntwäsche reichen laut Umweltbundesamt meist 20 bis 30 °C, für Weißwäsche oft 40 °C. Das sind allgemeine Empfehlungen für Wäsche, keine besondere Temperaturregel für Babykleidung. Waschen Sie nicht routinemäßig alles heiß. Der monatliche Waschgang bei 60 °C, den das Umweltbundesamt zur Vorbeugung von Keimwachstum in der Waschmaschine empfiehlt, betrifft die Maschine und ist keine Vorgabe für jede Babywäsche.

Waschen Sie zusammenpassende Teile in einer gut gefüllten Maschine. So sparen Sie Wasser und Energie und senken die Kosten; Fein- und Wollwäsche braucht eine geringere Füllmenge. Kümmern Sie sich möglichst bald um Flecken und lassen Sie feuchte Wäsche nicht lange liegen.

Saubere Wäsche wegräumen

Der Wäscheberg wächst oft weiter, wenn die saubere Ladung im Korb liegen bleibt und die nächste schon ansteht. Planen Sie deshalb auch Zeit zum Trocknen und Wegräumen ein: Waschen Sie erst, wenn Leine oder Wäscheständer frei sind oder der Trockner Platz bietet, und planen Sie ein, wann die Kleidung zurück in die Schränke kommt.

Manchen Familien helfen feste Waschtage bei der Planung; andere kommen mit einem flexiblen Rhythmus besser zurecht. Richten Sie sich nach Wäschemenge, Trockenmöglichkeiten und verfügbarem Stauraum. Wenn Kleidung regelmäßig liegen bleibt, passen Sie den Rhythmus oder die Ladungsgröße an, statt einfach mehr Waschgänge einzuplanen.

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