Hausmittel gegen Allergien

Immer mehr Menschen leiden unter lästigen Allergien. Von der Wissenschaft wurde festgestellt, dass die Blütenpollen immer aggressiver auf den Organismus wirken und dadurch die Zahl der Allergiker ständig steigt. Dabei ist nicht die Rede von dem relativ harmlosen Heuschnupfen. Die Allergien betreffen die Nasennebenhöhlen, die Bronchien und oft auch die Haut. Da auch die Wirkung der Sonne stark zugenommen hat, werden immer mehr Menschen von der Sonnenallergie heimgesucht.

Ein einfaches aber sehr bewährtes Hausmittel aus alter Zeit ist der Verzehr von Naturjoghurt. Die Bakterien dieses Nahrungsmittels bringen den Körper dazu, dass er sein eigenes Interferon produziert. Der Wirkstoff Interferon wird häufig für die Herstellung von Medikamenten gegen Allergien eingesetzt.

Eine gute Sache ist auch eine Kur mit Brennnesseltee. Diese sollte man im zeitigen Frühjahr durchführen, wenn die Brennnesseln gerade anfangen zu wachsen. Die getrockneten Blätter gibt es zwar auch in Kräuterhäusern und der Apotheke, frisch gepflückte Brennnesseln schmecken aber besser und die Wirkung ist intensiver. Es versteht sich von selbst, dass die Pflanzen, die am Straßenrand stehen, nicht für den Verzehr geeignet sind. Hat man genug Blätter gesammelt, dann können diese kurz abgebraust und in eine Kanne gegeben werden. Sie werden mit heißem Wasser überbrüht und ungefähr zehn Minuten Ziehzeit reichen aus. Wer lieber den Tee gehaltvoller haben möchte, der kann diese Zeit auch noch verlängern. Die Kanne mit etwa einem Liter Tee trinkt man auf den Tag verteilt. Die Kur sollte auf jeden Fall ungefähr vier Wochen dauern. Aber Achtung! Menschen mit einer Herz-Kreislauferkrankung müssen ganz vorsichtig beim Genuss von Brennnesseltee sein. Bevor eine Entschlackung dieser Art begonnen wird, sollte in diesem Fall unbedingt der Arzt befragt werden.

Eine gute Möglichkeit sein Immunsystem zu unterstützen ist die Aufnahme von viel Vitamin C. Dazu muss man keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Es genügt, wenn beim Einkauf auf Essen mit einem hohen Gehalt an Vitamin C geachtet wird. Das kann Sauerkraut genau so sein wie Kartoffeln. Aber auch Kiwi, Paprika und Tomaten stärken die Abwehr durch ihren hohen Vitamingehalt. Es ist ratsam, wenn man täglich mehrere kleine Mahlzeiten aus Obst und Gemüse zu sich nimmt. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und die Beschwerden einer Allergie können gelindert werden.

Was auch sehr hilfreich sein kann, ist das Minzöl. Das Jucken und Kribbeln in der Nase wird deutlich gelindert, wenn ein wenig Minzöl in die Nasenlöcher gestrichen wird. Gleichzeitig vermindern sich auch die Niesattacken. Auch eine Nasenspülung hilft, die lästigen Symptome zu lindern. Dafür wird eine Spritze mit zehn Millilitern lauwarmem Wasser und ein paar Tropfen Pfefferminztee gefüllt. Diese Flüssigkeit gibt man in ein Nasenloch und spült dieses aus. Wer nachts Probleme beim Durchatmen hat, weil die Nase verstopft ist, der sollte diese Maßnahme vor der Nachtruhe durchführen.

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