Ayurveda für Kinder

Ayurveda umfasst weit mehr als die bekannten Massagen und bestimmte Ernährungsregeln. Als ganzheitliches Gesundheitskonzept, das auf einer altindischen Philosophie basiert, zielt es darauf ab, alle Lebensbereiche harmonisch zu gestalten. Deshalb eignet es sich keineswegs ausschließlich für Erwachsene, sondern kann auch bereits Kindern einen guten Start in die Zukunft geben.

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Strukturen erleichtern den Alltag

Die Grundlage des Ayurveda bildet der Ausgleich der unterschiedlichen Lebensenergie, da gemäß der ayurvedischen Lehre durch deren Ungleichgewicht Körper und Seele beeinträchtigt werden. Ob in Schule, Studium, Job oder Haushalt – regelmäßige Routinen erleichtern es dem Einzelnen, alle notwendigen Aspekte zu berücksichtigen. Deshalb ist eine Tagesstruktur mit festen Gewohnheiten sinnvoll, die Kindern ebenso wie Erwachsenen Sicherheit vermittelt und Raum dafür lässt, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse kennenzulernen. Besonders wichtig ist es dabei, jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen und zu Bett zu gehen, da dies dem Tag einen Rahmen gibt. Außerdem wirkt sich gerade bei kleinen Kindern der feste Tagesablauf auch positiv auf das Schlafverhalten und die Verdauung aus.

Ein guter Start in den Tag

Um den Morgen angenehm zu beginnen, empfiehlt sich eine sanfte Ganzkörpermassage mit einem geeigneten Massageöl. Ältere Kinder können diese nach Anleitung durchaus auch selbst durchführen. Danach bringen Dehnübungen den Kreislauf in Gang. Zudem beugen sie Verspannungen vor. Bei Säuglingen werden die Gliedmaßen von den Eltern sanft bewegt, während bereist Kleinkinder die Übungen zusammen mit den anderen Familienmitgliedern ausführen können. Das weckt nicht nur die Lebensgeister, sondern macht auch Spaß. Im Anschluss folgt die morgendliche Körperreinigung, bei der in den ersten Lebensjahren lauwarmes Wasser völlig ausreicht. Später können auch milde Shampoos und Duschgels verwendet werden, die zu dem jeweiligen Hauttyp passen. Auch die Mundhygiene sollte natürlich nicht zu kurz kommen. Im Ayurveda ist es üblich, neben den Zähnen auch die Zunge zu reinigen. Mit einem abgerundeten Zungenschaber können dies Kinder, die den Umgang mit der Zahnbürste beherrschen, ebenfalls selbst erledigen.

Ayurvedisch kochen für Kinder

Ein Grundpfeiler des Ayurveda ist die Küche, die großen Wert darauf legt, dass stets alle Geschmacksrichtungen angesprochen werden. Außerdem basiert sie auf sehr viel frischem Obst und Gemüse, während Fleisch eher sparsam verwendet wird. Auf Fertiggerichte soll vollständig verzichetet werden. Das macht die ayurvedischen Speisen ideal für heranwachsende Kinder und Jugendliche, zumal die Abwechslung in Kombination mit der Vermeidung von Extremen den Geschmackssinn der Kinder anregt und die Entstehung von starken Abneigungen verhindert. Der Drang nach Süßem, der bei vielen Kindern vorhanden ist, kann durch die Verwendung von süßem Obst, Mandelmus, Kokos und verschiedenen Gewürzen gestillt werden. Fruchtsaft sollte allerdings vermieden werden, da er laut Ayurveda für ein Ungleichgewicht im Körper sorgt und zudem die Zähne angreift. Deshalb empfehlen Ayurveda-Ratgeber insbesondere für die ersten Lebensjahre abgekochtes lauwarmes Wasser als Alltagsgetränk.

Bild: Melissa Askew / Unsplash

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