So kannst Du Deinen Kindern Corona erklären

Ein Virus hat unseren Alltag und den unserer Kinder verändert. Es bestimmt ihn auch ein halbes Jahr nach den ersten Fällen in Europa. Selbst als Erwachsene haben wir Schwierigkeiten, bei der Flut an Meldungen und Empfehlungen den Überblick zu behalten. Was ist der Unterschied zwischen Covid-19 und Sars-CoV-2? Welche Regeln gelten für welches Bundesland? Darf ich über die Grenze zum Arbeiten oder Einkaufen, und komme ich dann auch wieder zurück? Habe ich ein Recht auf Notbetreuung in der Kita? Wie häufig und wie schwer erkranken Kinder an Covid-19, sind sie selbst ansteckend und damit eine Gefahr für andere?

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Wissenschaftliche Antworten auf diese Frage fallen oft unterschiedlich aus. Das ist normal, denn Wissenschaft lebt davon, Thesen zu prüfen und zu verwerfen, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Während renommierte Nachrichtenportale hierzu seriös berichten, gibt es an anderer Stelle einen ungerechtfertigten Verriss, in dem Studienergebnisse als grob fehlerhaft dargestellt werden. Wenn jetzt noch ein Sumpf von Verschwörungstheorien und kaum haltbarer Einzelmeinungen aus den sozialen Medien entsteht, sind wir vielleicht schon bei der eigenen Meinungsbildung überfordert. Wie willst du dann seriös dein Kind über die Corona-Pandemie aufklären?

Arztbesuche sind eine gute Gelegenheit

Der Kinderarzt ist ein fachkundiger Ansprechpartner, zu dem dein Kind idealerweise auch Vertrauen hat. Wichtig ist, planmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen nicht aus Angst vor einer Ansteckung zu verschieben. In Arztpraxen wurde Hygiene schon immer großgeschrieben, und die Bemühungen um eine Minimierung des Risikos sind jetzt noch einmal verstärkt. Das Ansteckungsrisiko ist dort also sicher geringer als im Supermarkt, in der Kita oder in der Schule. Wenn Du allerdings nur eine Beratung oder ein neues Rezept für Dein Kind benötigst, kannst Du auch von Zuhause aus einen Online-Kinderarzt konsultieren – eine was die Ansteckungsgefahr betrifft völlig risikofreie Alternative. Und wenn ihr schon einmal dabei seid, kann der Arzt sicher ein paar Fragen beantworten – sowohl deinem Kind als auch dir selbst. Das gilt vor allem, wenn du den Eindruck hast, bei deinem Kind entstehe mehr als eine in diesen außergewöhnlichen Zeiten normale Verunsicherung. Einer echten Angststörung muss man rechtzeitig vorbeugen, das fehlende Lernen durch Beziehungen ausgleichen und dabei auch einen Blick auf gesunde entwicklungspsychologische Faktoren richten. Bei der Gelegenheit kannst du dann auch die Frage von Medienkonsum und Bewegung im Freien thematisieren. Ausgangsbeschränkungen sind mittlerweile bis auf Quarantäne-Fälle aufgehoben, sodass digitaler Unterricht kein Grund mehr ist, auch den Rest des Tages vor dem Computer zu verbringen.

Angst und Sorge sind ansteckend

Wichtig ist, dass du deinem Kind entsprechend seines Alters und seiner Einsichtsfähigkeit vermittelst, warum es zum Beispiel Oma und Opa nicht treffen darf, nicht oder nur tageweise in die Kita oder in die Schule geht, mit Freunden nicht kuscheln und manchmal sogar eine Maske tragen soll. Angst ist ein schlechter Ratgeber – also bitte keine Horrorszenarien aufzeigen. Bilder von überfüllten Intensivstationen und sterbenden Menschen in Italien, die uns Erwachsenen die Dramatik und die Notwendigkeit von Abstandsregeln wohl eindringlicher gezeigt haben als eine Ansprache der Kanzlerin, sind für Kinder ungeeignet. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt auf ihrer Internetseite Tipps, wie man die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) spielerisch erklärt und das Tragen der Maske mit einem Kuscheltier übt. Bei YouTube gibt es zahlreiche einfache, kindgerechte Kurzfilme, die die Ansteckungswege und ihre Unterbrechung zeigen. Der positive Ausblick am Ende ist hoffentlich ansteckender als das Virus selbst und die Angst vor der Krankheit.

Bild: Bigstockphoto.com / Body Stock

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