Die beliebtesten Ringarten im Überblick

Folgt man der Saga „Herr der Ringe“, waren von den zwanzig Ringen der Macht neun den Menschen zugedacht. Die unendliche Form des Rings fasziniert die Menschen. Werfen wir einen Blick auf die neun beliebtesten Ringarten unserer Zeit:

1. Der Ehering

Der Goldring zur Hochzeit ist immer noch ein Klassiker, hat aber mittlerweile Konkurrenz durch vielerlei Materialien bekommen – Platin, Titan, Carbon, Edelstahl. Erlaubt ist, was gefällt. Mehrfarbige Ringe liegen im Trend. Getragen wird der Ehering, ein Sinnbild für ewige Liebe und Treue, in Deutschland traditionell an der rechten Hand.

2. Der Verlobungsring

Auch wenn das Verlöbnis rechtlich kaum noch Bedeutung hat, halten viele Paare an dem schönen Brauch fest. Warum nicht dieses Versprechen mit einem Ring besiegeln? Wie beim Ehering gibt es eine Vielzahl von Materialien für verschiedene Geschmäcker und Geldbeutel. Wer die Tradition pflegen will, entscheidet sich für einen Verlobungsring mit blauem Saphir als Farbe der Treue.

Bild: Fallon Michael / Unsplash

3. Der Partnerschaftsring

Seid ihr auch ohne Trauschein glücklich? Sichtbare Zeichen dafür sind Ringe, die auf den ersten Blick identisch aussehen, sich aber in Details durchaus unterscheiden können. Eine besondere, aber auch teure Form des Partnerrings ist der Ewigkeitsring (Eternityring oder Memoirering). Er ist rundherum mit Diamanten besetzt. Bei einer schon länger bestehenden Beziehung kann die Zahl der Diamanten den bisherigen gemeinsamen Jahren entsprechend gewählt werden.

4. Der Freundschaftsring

„Die Freundschaft trocknet die Tränen, die die Liebe hinterlässt“, sagt ein Sprichwort. Besondere Traditionen gibt es nicht zu wahren, sodass jeder Ring die Verbundenheit zweier Menschen in Freundschaft symbolisieren kann. Spartipp: Könnte aus Freundschaft vielleicht doch „Freundschaft plus“ und eine Ehe werden? Dann wählt Freundschaftsringe, die sich später als Eheringe eignen.

5. Der Taufring

Taufpaten schenken dem Täufling einen Ring, der ihm Glück bringen soll. Als Materialien kommen wie beim Ehering hauptsächlich Gelbgold, Weißgold oder Silber in Betracht. Der Ring wird mit Namen und Taufdatum, eventuell auch mit dem Geburtsjahr graviert. Als Patin oder Pate solltest du den Ring so groß wählen, dass er einem etwas älteren Kind passt. Wird er zu klein, kann dein Patenkind ihn an einer Halskette tragen.

6. Der Herrenring

Ein Herrenring ist heute nicht mehr ungewöhnlich oder extravagant. Deshalb werden viele attraktive Designs in Herrengrößen gefertigt. Gefragt sind vor allem breite Ringe, gern aus Gold, Silber, aber auch aus besonderen Materialien wie Wolfram. Diese Materialien lassen sich sehr gut mit Steinen kombinieren, zum Beispiel ein Silberring mit schwarzem Achat. Ornamente und Gravuren machen Herrenringe zu unverwechselbaren Kostbarkeiten.

7. Der Siegelring

Eine Sonderform des Herrenrings ist der Siegelring. Auch wenn er in Zeiten von E-Mail und Messenger seine praktische Bedeutung verloren hat, erinnert er an alte Zeiten des Adels. Schon vor über viertausend Jahren wurden solche Ringe, die mit Initialen, Wappen, Ornamenten oder anderen Gravuren versehen sind, zum Versiegeln von Dokumenten verwendet, indem der gravierte Teil in Siegellack gedrückt wurde.

8. Der Solitaire-Ring

Herren- und Damenringe mit einem großen, auffälligen Stein werden als Solitaire-Ringe bezeichnet. Oft ist es ein Diamant. Solitaire-Ringe sind nicht nur als reine Schmuckstücke beliebt, sondern werden auch als Verlobungsringe verwendet.

Bild: Jakob Owens / Unsplash

 

9. Der Vorsteckring

Ein Ring kommt selten allein. Ein schmaler, meist filigran verzierter Vorsteckring (Beisteckring) wird oberhalb oder unterhalb eines breiteren Hauptrings getragen. Er muss nicht aus demselben Material sein. Gerade ein großer Kontrast hat – wie bei einem Bi- oder Tricolor-Ring – seinen Reiz.

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