Ein Hund als Haustier: Grundlagen der Hundeerziehung

Obwohl die Hund-Mensch-Beziehung schon auf tausende von Jahren zurückgeht, ist die Kommunikation zwischen den beiden noch manchmal sehr einseitig und oft auch falsch. Die menschliche Hälfte dieser Beziehung sollte in der Regel, meinen wir jedenfalls, der intelligentere Part sein (mehr Infos dazu: www.sonne-fuer-die-seele.net). Beobachten wir jedoch den Umgang vieler Zeitgenossen mit ihren Vierbeinern, dann müssen wir dies ohne Frage anzweifeln.

Hunde liegen in etwa auf der geistigen Ebene eines zwei Jahre alten Menschenkindes. Auch die Sinne dieser Tiere arbeiten anders als die der Menschen, z.B. der Geruchssinn ist beim Hund wesentlich stärker ausgeprägt oder die Farbwahrnehmung hat ein anderes Antwort-Muster auf Rot und Grün als beim Menschen.

Die Nase eines Hundes ist unendlich sensibel und die Art, Informationen zu verarbeiten, unterscheidet sich von der bei uns Menschen immens. Wenn wir einen Vierbeiner also erziehen wollen, müssen wir diese Unterschiede berücksichtigen. Der Mensch muß sich über die angeborenen Fähigkeiten des Tieres kundig machen und seine Kommunikation auf diese andere Wahrnehmung der Umwelt abstimmen. Andernfalls wird sich Frust ausbreiten – sowohl beim Menschen, als auch beim Hund.

Hunde sind von Natur aus Nachkommen von Wölfen und sollten daher auch entsprechend ernährt werden. Artgerechtes rohes Futterfleisch von BARF-factory.de ist zum Beispiel eine gute Wahl für die Rohfütterung. Als soziale Wesen fühlen sich die Tiere am wohlsten im aktiven Zusammenspiel einer Gemeinschaft. Sie leben gerne in einer hierarchischen Ordnung und nehmen diese auch gerne an. Hunde folgen gerne einem zuverlässigen Führer, denn dann fühlen sie sich sicher und beschützt.

Nehmen Sie sich Zeit für die Erziehung Ihres Vierbeiners. Besonders in den ersten Monaten ist dies ein wichtiger Grundstein und eine Investition für die nächsten 10-15 Jahre.

Üben Sie mehrmals täglich kleinere Einheiten, denn diese sind erfolgversprechender als einmal am Tag zwei Stunden Training. Je jünger das Tier, desto kürzer sollten die Einheiten sein, denn auch ein Hund kann sich nicht so lange konzentrieren. Das ist ähnlich wie bei kleinen Kindern.

Beginnen Sie so früh wie möglich, nachdem Ihr neues Familienmitglied bei Ihnen eingezogen ist. Seien Sie anfangs nicht zu streng, aber legen Sie Regeln fest. Zu Beginn ist es wichtig, dem Hund das Kommando „Nein“ nahe zu bringen.

Nach den von Ihnen aufgestellten Regeln wird künftig alles positive Handeln mit überschwänglichem Lob Ihrerseits belohnt. Jede negative Handlung wird mit dem Wort „Nein“ beantwortet. Seien Sie konsequent und befolgen Sie Ihre eigenen Regeln ebenso konsequent.

Weiterführende Infos rund um den Hund:

In der Lernphase des Hundes ist es fatal ihm ein „Vielleicht“ zu erlauben. Ein „Vielleicht“ ist inkonsequent und verschleiert für das Tier, was nun richtig oder falsch ist. Es gibt vor allem in der Anfangsphase nur richtig oder falsch. Alles dazwischen ist für den Vierbeiner nicht nachvollziehbar und wird keinen Lernerfolg nach sich ziehen. Sparen Sie niemals mit Lob. Diese sogenannte positive Verstärkung von gewünschtem Tun ist sehr, sehr wichtig. Dagegen ist es eher verzeihlich etwas negatives überhaupt nicht zu kommentieren.

So werden Sie schon bald Erfolge bei Ihrem Welpen erkennen. Der Hund möchte es ihnen gerne recht machen, aber es ist Ihre Pflicht dafür zu sorgen, dass er Sie auch versteht. Daher kann ich es nicht oft genug erwähnen: belohnen Sie viel! Dadurch lernt Ihr neues Haustier am meisten.

Jede körperliche Gewalt oder Lautwerden ist kontraproduktiv!

Planen Sie immer genug Zeit für Ihre Übungen ein und üben Sie nicht noch mal schnell bevor Sie z.B. zur Arbeit gehen müssen. Ihre innerliche Ruhe überträgt sich auf den Hund.

Begleiten Sie jeden Sprachbefehl mit einem Sichtzeichen. Das macht es dem Vierbeiner leichter, Sie zu verstehen.

Seien Sie klar und haben Sie Geduld, dann werden Sie mit einem vertrauensvollen Hund belohnt. Mehr Tipps zum Thema „Mein Hund und ich“ finden Sie hier.

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