Eine Küche selbst gestalten

Eine Küche zu planen, ist an sich ein hochkomplexes Unterfangen, zumal dabei nicht nur die reine Optik, sondern vor allem auch die Zweckmäßigkeit respektive Funktionalität bedacht werden muss. Unter Umständen muss der Küchenplan beziehungsweise die Kücheneinrichtung zudem auf bereits vorhandene Wasseranschlüsse sowie Abflüsse und die Elektrik abgestimmt werden. Da mittlerweile aber nahezu alle Küchenstudios, Möbelhäuser und Fachgeschäfte auf ihren Internetseiten bedienerfreundliche Küchenplanungsprogramme kostenlos zur Verfügung stellen, sollte aber zumindest die Grundplanung einer ebenso schönen wie funktionellen Küche selbst für Laien, die sich bislang noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt haben, völlig problemlos zu meistern sein.

Anmerkung zu Küchenplanungssoftware

Da sich die besagten Küchenplanungsprogramme von Anbieter zu Anbieter in puncto Funktionsumfang und Bedienung zum Teil stark voneinander unterscheiden, kann an dieser Stelle leider keine allgemeingültige Gebrauchsanweisung gegeben werden. Doch da sich die meisten Küchenplaner selbst ohne jegliche Vorkenntnisse geradezu intuitiv bedienen lassen, ist das aber ohnehin nicht zwingend erforderlich. Ungeachtet dessen müssen die Planer für gewöhnlich nicht extra installiert werden, sondern können stattdessen einfach direkt online über den Browser bedient werden, sodass man gleich mehrere Programme testen kann, zumal die Nutzung in der Regel völlig kostenfrei ist. Ungeachtet dessen kann man bei den meisten Planern lediglich auf die Kücheneinrichtungsgegenstände des jeweiligen Anbieters zurückgreifen, weshalb man ohnehin verschiedene Küchenplaner nutzen sollte.

Mit nur wenigen Mausklicks zur perfekten Kücheneinrichtung

Bei den meisten Küchenplanungsprogrammen verhält es sich so, dass man zunächst die genauen Raummaße angeben muss. Bei guten Planern können dabei auch direkt Zimmertüren, Fenster sowie eventuelle Deckenschrägen und sonstige Raumbesonderheiten berücksichtig werden. Dann braucht man sich eigentlich nur noch aus dem Sortiment des betreffenden Anbieters die Kücheneinrichtung aussuchen, die einem persönlich am ehesten zusagt. Häufig werden dabei sogar nur jene Einrichtungen zur Auswahl gestellt, die vonseiten der vorherrschenden Raumbeschaffenheit infrage kommen, was die Suche nach geeigneten Küchenmöbeln merklich erleichtert. Sollte nicht genau die Kücheneinrichtung, von der man schon immer geträumt hat, dabei sein, gewinnt man mithilfe des Planers aber dennoch einen guten Eindruck darüber, wie die finale Küche aussehen könnte, zumal die meisten Planer eine fotorealistische Darstellung des Küchenplans erlauben. Folglich sind die Küchenplaner selbst dann eine überaus nützliche Hilfe, wenn man seine Küchenmöbel von Grund auf den eigenen Vorstellungen entsprechend anfertigen lassen möchte.

Grundlegendes zur Küchenplanung

Auch wenn die Optik einer Küche von großer Bedeutung ist, sollte bei der Küchenplanung das Hauptaugenmerk auf der Funktionalität der Einrichtung liegen. Dazu gehört zunächst, dass die Möbel im Allgemeinen und Hängeschränke sowie Regale im Besonderen auf die eigene Körpergröße abgestimmt sein sollten. Zudem ist wichtig, dass man genügend Stauraum für Lebensmittel sowie Küchenutensilien und selbstverständlich ausreichend Platz zum Arbeiten hat. Bezüglich des Stauraums ist noch zu bedenken, dass der Platzbedarf mit den Jahren schon aufgrund neuer Küchengeräte stark anwachsen könnte. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Kücheneinrichtung von vornherein so zu planen, dass sie sich im Bedarfsfall noch modular erweitern lässt.  Wobei sich die modulare Bauweise auch dann anbietet, wenn man zu Miete wohnt, zumal man seine Küche so auch nach einem Wechsel der Wohnung beziehungsweise des Hauses noch völlig problemlos weiter nutzen kann.

Bild: © m-i-w / PIXELIO

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