Eisenbedarf von Kindern und Jugendlichen

Bereits ab einem Alter von zehn Jahren ist der Eisenbedarf von Kindern und Jugendlichen so hoch wie bei Erwachsenen. Wachstum und einsetzende Pubertät führen sogar zu einem Mehrbedarf, der nicht immer durch das normale Essen gedeckt werden kann. Eltern sollten auf Anzeichen von Eisenmangel achten, weil sich daraus ernste Erkrankungen entwickeln können. Ist die empfohlene Menge durch eine Umstellung der Ernährung nicht zu erreichen, können spezielle Eisenpräparate für Kinder helfen, Mangelerscheinungen vorzubeugen oder sie zu beseitigen.

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Rindfleisch liefert gut verwertbares Eisen

Sowohl Fleisch als auch Gemüse und Obst können grundsätzlich gute Eisenquellen sein. Rindfleisch ist beispielsweise reich an Eisen, aber auch Kürbiskerne, Linsen und Pistazien. Der als eisenhaltig bekannte Spinat schneidet auch gut ab, liegt aber keineswegs an der Spitze. Pflanzliche Eisenquellen haben den Nachteil, dass das sogenannte dreiwertige Eisen vom Körper nicht so gut verwertbar ist. Deshalb muss vor allem bei ganz oder teilweise vegetarischer oder veganer Ernährung eventuell auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden. Alternativ zu Eisenpräparaten bietet sich Vitamin C an, weil dies die Aufnahme von Eisen verbessert.

Auf diese Anzeichen musst du achten

Babys bis zum Alter von drei Monaten haben in aller Regel kein Problem mit Eisenmangel, vorausgesetzt, die Mutter hat während der Schwangerschaft genügend Eisen zu sich genommen. Ihr Bedarf ist in dieser Zeit rund doppelt so hoch wie normal. Aber bereits ab dem vierten Monat erhöht sich der Tagesbedarf auf acht bis zehn Milligramm. Mit der Pubertät werden von Medizinern zwölf Milligramm für Jungen und – wegen des Blutverlustes durch Menstruation – 15 Milligramm für Mädchen empfohlen. Dies sind Richtwerte, die zum Beispiel beim Ausüben eines Ausdauersports deutlich ansteigen können. Selbst wenn du die genaue Ernährung deines Kindes kennst, wirst du nicht direkt messen können, ob diese Menge erreicht und vom Körper richtig verarbeitet wird. Du musst deshalb andere, indirekte Signale im Auge behalten. Kinder mit Eisenmangel sind oft müde, lustlos und unkonzentriert. Blässe im Gesicht und fehlender Appetit kommen hinzu. Kurz gesagt, dein Kind wirkt krank. Das ist eine Folge von Blutarmut und dadurch bedingter schlechter Sauerstoffversorgung der Zellen. Und das Kind wirkt nicht nur krank, es ist auch tatsächlich anfälliger für Infekte. Zudem können Kopfschmerzen und Schwindel auftreten.

Orale Therapie ist einfach

Entdeckst du solche Symptome, solltest du sicherheitshalber mit deinem Kind einen Arzt aufsuchen, um mögliche andere Ursachen auszuschließen. Liegt ernährungsbedingt oder durch Wachstum und Sport ein Eisenmangel vor, sind Tabletten die einfachste und deshalb von Ärzten durchweg empfohlene Therapieform. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Aufnahme des Eisens nicht sichergestellt ist, kommen Infusionen zum Einsatz.

Bild: Bigstockphoto.com / spass

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