Gartenarbeit im Februar: Was gibt es zu tun?

Auch wenn schon die ersten Frühblüher wie Schneeglöckchen und Krokusse Lust auf den Frühling machen, ist das Wetter im Februar meist noch so ungemütlich, dass Gartenbesitzer ungern längere Zeit im Freien verweilen. Trotzdem sollten in dem letzten Wintermonat bereits die ersten Vorbereitungen für ein blüten- und ertragreiches Gartenjahr getroffen werden. Die wichtigsten jetzt anstehenden TO DOs zeigt der folgende Beitrag. Weitere Tipps zur Gartenarbeit im Februar findet man auf Gartenbista.de.

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Hecken, Bäume und Sträucher schneiden

Sobald im März die Temperaturen steigen, beginnen die Gehölze im Garten zu treiben. Dabei steigt bereits frühzeitig im Inneren der Saft auf, auch wenn sich noch keine Austriebe zeigen. Um zu vermeiden, dass die Pflanzen zu viel der kostbaren Energie verlieren und Schaden nehmen, sollten sie noch im Februar beschnitten werden. Da frische Schnittstellen allerdings sehr frostempfindlich sind, empfiehlt es sich, dafür einen milden Tag zu wählen. Insbesondere dann, wenn nicht nur Obststräucher, sondern auch Hecken und Bäume zurückgeschnitten werden sollen, ist es wichtig, dies spätestens im Februar zu erledigen. Um brütende Vögel zu schützen, ist es nämlich in der Zeit vom März bis einschließlich September verboten, entsprechende Arbeiten im Garten vorzunehmen.

Beete vorbereiten

Während selbst robuste Gemüsearten frühestens Ende Februar oder Anfang März im Freiland ausgesät werden können, erwacht das Unkraut bereits bei den ersten Sonnenstrahlen zu neuem Leben. Wenn dies frühzeitig bekämpft wird, können sich Hobbygärtner die Arbeit im Sommer ungemein erleichtern. Deshalb empfiehlt es sich, schon im Februar die Erde der Gemüsebeete erstmals zu lockern und alle Wurzelgeflechte zu entfernen. Auch der Kompost kann schon im Februar gesiebt und aufbereitet werden. Auf diese Weise steht er bereit, sobald die Temperaturen die Aussaat erlauben.

Setzlinge ziehen

Wer gut vorbereitet ins Gartenjahr starten möchte, kann außerdem im Februar die ersten Gemüse- und Blumensorten aussähen, um sie gleich zu Beginn der Pflanzsaison in den vorbereiteten Beeten setzen zu können. Dafür werden lediglich etwas Anzuchterde und geeignete Pflanzgefäße geeignet, die auf dem Fensterbrett Platz finden. Dort können die Samen bei angenehm milden Temperaturen keimen und danach die kleinen Pflänzchen heranreifen, während es draußen im Garten noch ungemütlich kalt ist.

Bild: Bigstockphoto.com / mymagicmoments

Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches. Marianne ist außerdem die redaktionelle Leiterin von Familien-Frage.