Mit dem Auto in den Familienurlaub

Die heiße Jahreszeit steht an und unzählige Familien zieht es während der Urlaubszeit im Juli wieder gen Süden. Während Bus, Bahn und Flugzeug als gangbare Alternative zur Eigenanreise mit dem Auto herhalten, sind es meist Gründe der Flexibilität und Mobilität vor Ort, die Familien mit Kindern letztendlich doch dazu bewegen, mit dem eigenen Fahrzeug in den Urlaub zu fahren. Worauf Familien achten sollten, wenn es mitunter mehrere Hundert Kilometer im eigenen Fahrzeug an den Urlaubsort geht, zeigen wir im Folgenden.

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Urlaubscheck und Reisevorbereitungen

Damit Urlaubsgefühl bereits während der Anfahrt aufkommt und die wohlverdiente Alltags-Auszeit nicht durch Vermeidbares schon auf der Autobahnauffahrt erstickt wird, ist eine sorgsame Vorbereitung der Reise notwendig. Werkstätten bieten beispielsweise sogenannte Urlaubs-Checks für Ihren Gebrauchten an, um Sicherheit auf der Fahrt zu gewährleisten. Dabei werden neben Öl- und Spritzwasser-Stand auch Reifen, Scheibenwischer und Bremsen noch einmal überprüft. Schließlich ist ein funktionstüchtiges Fahrzeug Grundvoraussetzung für eine erholsame Anreise ohne Zwischenfälle.

Bedenken Sie trotz professioneller Gebrauchtwagen-Prüfung durch einen Sachverständigen die Gefahrenpunkte, die beispielsweise lose verstautem Gepäck obliegen. Bremsvorgänge im Stopp-and-Go des Urlaubsverkehrs sind über längere Strecken schließlich zu berücksichtigen. Prüfen Sie dahingehend gegebenenfalls auch noch einmal, ob die ISO-Fix-Einrichtung der Kindersitze und die Haltevorrichtung des Fahrradträgers – sofern mitgeführt – sauber eingerastet ist. Ein kurzer Zwischenstopp nach etwa zwanzig Kilometern Fahrt ist sinnvoll, um alle erwähnten Risikofaktoren noch einmal kurz zu überprüfen, bevor es dann endgültig auf lange Reise geht.

Routenplanung und nächtliche Fahrten

Bei einer Anfahrt mit dem Auto in den Familienurlaub haben die Bedürfnisse der Kinder nach abgeschlossenen Sicherheitsvorkehrungen Vorrang. Naheliegend ist es da, die Reise so kurz wie möglich zu gestalten und letztlich auch erscheinen zu lassen. Überlegen Sie im Vorfeld, ob ein Aufbruch nicht bereits am Vorabend des Anreisetages erfolgen sollte und so zu weiten Teilen über Nacht stattfindet, während der Nachwuchs im Kindersitz schlummert. Packen Sie zur Überbrückung Hörspiele, kleine Taschenbücher und etwas Reisespielzeug ein.

Bei der Routenplanung einige Tage vor Abreise bedenken Sie, dass Staus auf Autobahnen beispielsweise über Google Maps in Echtzeit angezeigt werden und die vorgeschlagene Umgehungsroute nicht auch für eine nächtliche Fahrt sinnvoll sein muss. Überhaupt empfiehlt es sich, das benötigte Kartenmaterial im Vorfeld bereits herunterzuladen. Die sogenannten Offline-Maps tragen dann dafür Sorge, dass auch im Falle einer fehlenden Internetverbindung sicher ans Ziel navigiert werden kann.

Bild: Bigstockphoto.com / monkeybusinessimages

Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches. Marianne ist außerdem die redaktionelle Leiterin von Familien-Frage.