Ovaria Comp – mit Globuli zum Kind?

Jetzt, nachdem mein Fruchtzwerg und ich die zwölfte Woche überstanden haben, kann ich es euch ja sagen: Endlich schwanger! Ein knappes Jahr „herumprobieren“ ist zwar nicht wirklich lange, aber meinem Partner und mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Medizinisch war alles in Ordnung, das haben wir abklären lassen. Aber irgendwie wollte es trotzdem nicht klappen. Ich habe viel gelesen und weiß jetzt, dass das Stichwort „Kinderwunsch“ bei Google rund 32 Millionen Treffer bringt.

Meine Empfehlung

Reife Leistung

Wirklich hilfreich sind die Internet-Tipps durchweg nicht. Wie mein Zyklus abläuft und wann die fruchtbaren Tage sind, weiß ich selbst. Und dass Stress ein Schwangerschaftsverhinderer ist, war mir auch nicht unbekannt. Die zahlreichen Ratschläge zum Stressabbau sind gut gemeint, aber allein das Lesen verstärkt bei mir den Erfolgsdruck und damit auch den Stress. Aber dann fand ich viele Hinweise auf das homöopathische Mittel Ovaria Comp. Gehört hatte ich davon in Zusammenhang mit Beschwerden in der Pubertät. Außerdem soll Ovaria Comp in den Wechseljahren viele der unangenehmen Begleiterscheinungen lindern, aber davon bin ich hoffentlich noch ein paar Jährchen entfernt. In Zusammenhang mit einem Kinderwunsch gibt es zahlreiche positive Erfahrungsberichte. Ovaria Comp wirkt demnach ähnlich wie das Hormon Östrogen, fördert also das Reifen der Eizelle. Da gleichzeitig auch der sogenannte Zervixschleim am Gebärmutterhals qualitativ und mengenmäßig verbessert wird, ergibt sich ein doppelter Nutzen. Vor allem bei unregelmäßigen Zyklen, die die Bestimmung fruchtbarer Tage schwierig machen, ist die Anwendung erfolgversprechend, denn der Zyklus wird durch das Medikament reguliert.

Kombination aus drei Wirkstoffen

Die Zusammensetzung von Ovaria Comp, das von dem Hersteller WALA Arzneimittel stammt, liest sich ein wenig wie aus der Hexenküche, aber das ist bei vielen homöopathischen Mitteln so. Apis regina stammt aus der Zelle einer Bienenkönigin, die für ihr Volk die Eier legt und somit den Fortbestand sichert. Ovaria bovis stammt aus den Eierstöcken der Kuh. Argentum metallicum steht in der Homöopathie ganz allgemein für die schöpferische Kraft. Dreimal täglich fünf Globuli, eingenommen zwischen erstem Zyklustag und Eisprung, gelten als ausreichend, damit dein Körper von diesen Kräften profitiert.

Mein Fazit

Wenn du mich jetzt fragst, ob ich dank Ovaria Comp schwanger geworden bin, muss ich ehrlich antworten: Ich weiß es nicht. Wie bei allen homöopathischen Arzneimitteln fehlt es an einem wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit. Eigentlich halte ich mich nicht für empfänglich gegenüber Placebo-Effekten. Aber wer weiß, was da alles unbewusst abläuft. Und letztendlich ist es mir egal, warum Ovaria Comp den beabsichtigten Erfolg zumindest unterstützt hat. Denn auch ein Placebo-Effekt ist ja ein Effekt – schließlich bin ich nicht nur eingebildet schwanger. Geschadet haben mir die Globuli ganz sicher nicht. Genauso sicher ist aber, dass sie keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen, wenn du den Verdacht hast, dass ein medizinisches Problem die Schwangerschaft verhindert.

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