Die Einnahme von Schmerzmitteln in der Schwangerschaft

Schmerzmittel in der Schwangerschaft

Generell gilt, dass Schmerzmittel in der Schwangerschaft nur im äußersten Notfall und unter der Aufsicht eines Mediziners eingenommen werden dürfen. Die Medikation sollte stets die geringstmögliche Menge und Dauer betragen und muss, sobald die Frau beschwerdefrei ist, abgesetzt werden. Wenn es sich nur um mäßige bis mittelstarke Schmerzen handelt, raten die meisten Ärzte dazu, ebenjene auszuhalten und mit homöopathischen und naturheilkundlichen Mitteln dagegen vorzugehen. Lässt es sich nicht vermeiden und stellt der Arzt die Schmerzfreiheit der Mutter, beispielsweise nach einem Unfall über die Gesundheit des Kindes, ist die von ihm angewiesene Menge keinesfalls zu überschreiten. Auch freiverkäufliche Schmerzmittel können dem Kind immensen Schaden zu fügen. Der in den meisten gering dosierten Analgetikas verwendete Wirkstoff Acetylsalicylsäure hemmt die Blutgerinnung. Das heißt, er kann Blutungen auslösen. Gerade in den ersten drei Monaten eine fatale Nebenwirkung, die im schlimmsten Fall einen Schwangerschaftsabbruch herbeiführt.

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Paracetamol als Schwangerschafts-Schmerzmittel

Natürlich kommt es im Ablauf einer jeden Schwangerschaft irgendwann zu der Situation, das die werdende Mutter Schmerzen verspürt. Sei ist in der 15. Woche oder kurz vor der Niederkunft, die Hausärzte verschreiben zumeist Paracetamol, wird ein Schmerzmittel in der Schwangerschaft benötigt. Daneben senkt es die Körpertemperatur und kann bei allen fiebrigen Erkrankungen Verwendung finden. Die Tageshöchstdosis von 2.000 Milligramm darf jedoch zu keiner Zeit überschritten werden. Haben Sie sich erkältet und fühlen Sie sich fiebrig und abgeschlagen, sollte der Griff in die Hausapotheke dennoch vermieden werden. Nicht jedes Paracetamol-Produkt ist für schwangere Frauen geeignet. Die Rücksprache mit dem verantwortlichen Arzt darf nie versäumt werden. Dies gilt für alle Medikamente, egal wie harmlos sie Ihnen erscheinen mögen. Die daraus resultierenden Folgen sind für einen Laien kaum abzuschätzen.

Wehenhemmend und ödemfördernd

Unter der Bezeichnung nichtsteroidales Antirheumatika sind mehrere Wirkstoffgruppen zusammengefasst, die in vielen Schmerzmitteln vorkommen. Die vielleicht bekanntesten sind Ibuprofen und Diclofenac. Beide Medikamente helfen bei entzündungsbedingten Schmerzen, senken das Fieber und wirken rheumatischen Beschwerden entgegen. Nichtsteroidale Antirheumatikas können Wasserablagerungen in den Beinen befördern. Viele Schwangere haben in der Spätschwangerschaft ohnehin mit Ödemen zu kämpfen. Nimmt man während der 35. Woche noch zusätzlich ein ebensolches Medikament ein, bestehen hohe Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind. Babys von Frauen, die während des letzten Schwangerschaftsdrittels Antirheumatikas einnehmen mussten, erkranken doppelt so häufig an einem Herzfehler wie andere. Außerdem hemmen jene Arzneimittel die Wehentätigkeit und zögern so den Zeitpunkt der Geburt unnötig hinaus. Aufgrund möglicher Folgeerkrankungen und der mitunter lebensbedrohlichen Auswirkung auf das Baby, verschreiben Ärzte Schmerzmittel in der Schwangerschaft nur in höchst brisanten Situationen.

familien-frage.de

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