Tricks zum Umgang mit Allergien

Der Frühling naht und mit ihm beginnen die meisten Pflanzen nach dem Winter wieder zu erblühen. Für 12 Millionen Menschen hierzulande beginnt nunmehr wieder einmal die Allergiker-Zeit, in der triefende Nasen aufgrund von Pollenallergien um sich greifen.

Ganz gleich ob Erlenpollen, Birkenpollen oder schlussendlich Gräser Pollen, Allergien sind unangenehm und können neben den üblichen Symptomen auch Krankheiten – wie Neurodermitis – auslösen.

Aufenthalt im Freien!

Mit dem Frühling beginnt ebenfalls die Gartensaison. Gräserpollen Allergiker sollten das Rasenmähen vermeiden oder aber, wenn sich das Mähen nicht vermeiden lässt, den Rasen vor dem Mähen anfeuchten, da hierdurch die Grashalme schwerer werden, was ein Aufwirbeln der Pollen verhindert. Wer als Allergiker seinen Garten im Frühjahr bepflanzen möchte, sollte darauf achten, dass das Etikett „Bienenweide“ auf den Pflanzen angebracht ist. Hierbei handelt es sich um Pflanzen, die auf eine Bestäubung durch Bienen aus sind und dadurch weniger und schwerere Pollen verwenden, die nicht so leicht durch die Luft wirbeln.

Im Wohnraum darauf achten, dass keine Pollen hereindringen können!

Pollen finden Ihren Weg ins Wohnungsinnere durch Belüftungsanlagen, das geöffnete Fenster oder auf der Kleidung der Person, welche zuvor draußen gewesen ist. Wenn der Bodenbelag der Wohnung glatt ist, können sie leichter aufwirbeln und dem Allergiker Probleme bereiten. Ist ein Teppich verlegt können sie sich an dessen Fasern festhaften und werden beim Staubsaugen aufgewirbelt. Man kann die Pollenbelastung im Wohnraum verringern, indem man alle zwei Tage wischt oder staubsaugt. Am besten ist es, die Kleidung vor dem Betreten des Wohnraums einmal kräftig durchzuwirbeln, um sie von dem gröbsten Pollenbefall zu befreien. Die Kleidung sollte anschließend auch nicht im Schlafzimmer gelagert werden, da der Mensch hier schlafen muss. Die Wäsche sollte in der Pollenhochzeit nicht im Freien getrocknet werden. Um die Pollenbelastung nochmals zu verringern, kann es helfen, vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen.

Weitere Alltagsmaßnahmen!

Um die Symptome einer Allergie weiter zu mindern, kann es hilfreich sein, Luftfiltergeräte zu verwenden, die den Staub aus der Luft herausfiltern. Auch auf die Ernährung sollte während der Hochsaison geachtet werden da Obst sogenannte Kreuzallergien auslösen können. Werden diese – durchaus durchführbaren – Maßnahmen beherzigt können die Symptome der Allergie und somit auch die Gefahr der Neurodermitis wirksam gemildert werden.

Bild: shutterstock.com / Dubova

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