Welche Schule ist die richtige für mein Kind?

Für die Entscheidung, auf welche Schule ein Kind geschickt wird, sollten  in erster Linie die Fähigkeiten des Kindes herangezogen werden. Normal entwickelte Kinder, die sich schon im Kindergarten gut integriert haben und die geforderten Eignungstests erfüllen, stehen im Prinzip alle Schulformen offen. Eine wohnortnahe Schule ist dann am besten geeignet, was in Deutschland ohnehin im Schulgesetz geregelt ist. Je nachdem wie die ersten Jahre verlaufen, kann dann entschieden werden, wie es nach der Grundschule weitergehen soll. Wenn sich jedoch bereits im Kindergartenalter eine Lernbehinderung andeutet, muss schon vorher gewissenhaft abgewägt und unter den unterschiedlichen Gesichtspunkten heraus betrachtet werden, was für das Kind am Besten ist.

Integrationskinder

Viele Schulen nehmen auch Kinder mit Benachteiligungen auf. Besonders Kinder mit Down Syndrom oder bestimmten Formen von Autismus können es dort viel weiter bringen, als auf einer Schule wo sie komplett unter sich sind. Auch körperbehinderte Kinder können bei entsprechenden Voraussetzungen eine normale Schule besuchen. Erfahrungen zeigen, dass auch die „normalen“ Kinder davon profitieren. Dazu müssen aber die Voraussetzungen gegeben sein, das bedeute beispielsweise kleine Klassen mit wenig Schülern, entsprechendes Lehrmaterial und einen Integrationshelfer, der dem betreffenden Kind zur Seite steht. Für blinde oder gehörlose Kinder ist man mit einer entsprechenden Schule, die genau auf die Bedürfnisse dieser Kinder eingeht, in der Regel besser beraten.

Gymnasium oder nicht?

Hier gibt es zwar einerseits genaue Aufnahmevoraussetzungen, aber wer sein Kind auf ein Gymnasium schicken möchte, sollte auch berücksichtigen, dass es nicht nur gut lesen und schreiben können sowie eine gewisse naturwissenschaftliche Begabung mitbringen muss, es sollte auch in der Lage sein, seine Hausaufgaben vorwiegend eigenständig zu erledigen und seine Arbeit zu strukturieren. Überlegen Sie, ob Ihr Kind den Anforderungen überhaupt gewachsen sein wird und unterstützen Sie es bei eventuell auftretenden Lernschwierigkeiten oder anderen Problemen frühzeitig, so dass es ohne viel Druck den wichtigen Schulabschluss schafft. Angst vor dem langen Weg zum Abitur und dem meist anfolgendem Studium aus finanziellen Gründen sollte niemanden davon abhalten, den Nachwuchs aufs Gymnasium zu schicken. Sind Grundschüler nicht geeignet für den Übertritt aufs Gymnasium, so ist auch ein guter Haupt- oder Realschulabschluss ein solider Start ins Berufsleben. Einige Jugendliche holen ihr (Fach-)Abitur auch erst nach der Ausbildung nach, wenn sie sich klar darüber sind, was sie studieren möchten. Stellen Sie also nicht zu hohe Ansprüche an Ihr Kind, fördern Sie es aber in jedem Fall in seinen Möglichkeiten.

Schulform

Egal ob staatliches Gymnasium, Waldorfschule, Förderschule oder Privatschule mit Internat, im Mittelpunkt, sollte das Kind stehen. Die Website SchulListe.eu führt eine einzigartige Liste mit Schulen in Deutschland. Das Portal ist vor allem für Studenten bestimmt, die sich bezüglich ihres weiteren Studiums orientieren möchten. Es dient als ausgezeichnete und kostenlose Präsentation der Schulen im Internet. SchulListe.eu enthält mehr als 33 Tsd. Schulsubjekte, die in einzelne Kategorien unterteilt sind. Die Besucher können die Schulen hier nach Lokalität und Kategorie heraussuchen. Für eine detailliertere Suche enthalten die Seiten einen spezifischen Filter.

Die Schulen können kostenlos ihr Profil präsentieren, gleichzeitig ist dies für die Studenten ein einzigartiger Ort, wo sie aus allen Schulen in Deutschland auswählen können.

Die Schulliste geht auf ein gesamteuropäisches Projekt zurück, dem sich nun auch Deutschland angeschlossen hat. Das Projekt kann schon auf eine ganze Reihe von Erfolgen in den USA wie auch in der Tschechischen Republik, Slowakei, Polen, Schweden, Dänemark, Italien und anderen Ländern zurückblicken. Die komplette Liste mit allen Staaten finden Sie hier. Die deutsche Schulliste finden Sie unter der Adresse www.schulliste.eu.

Weiterführendes

Bild: © Tim Reckmann / PIXELIO

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