Käfer und Ungeziefer im Bettkasten

Schädlinge und Ungeziefer können auf verschiedenste Art daherkommen. Versteckt in der Vorratskammer zwischen Mehl und Reis. In den Büchern oder im Kleiderschrank – hier fressen sich Motten in das Textil. Besonders ärgerlich wird es aber, wenn das Ungeziefer sich im Bettkasten verirrt, beziehungsweise sich bewusst dort niederlegt. Zumeist handelt es sich bei solchen Schädlingen und Lästlingen um Spinnen, Kellerasseln, Käfer oder Bettwanzen, informiert der Ungeziefer-Rageber www.ungeziefer-ratgeber.info.

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Wie erkenne ich Ungeziefer im Bettkasten?

Meist erkennt man Ungeziefer unter dem Bett nicht sofort an fertig entwickelten Käfern, sondern an den Würmern und Larven. Dies hat nicht immer zwingend mit Unsauberkeit zu tun. Es kann die verschiedensten Gründe haben, dass sich die Tierchen in das eigene Schlafzimmer verirren.

Man kann den Befall jedoch vorbeugen und auch wieder loswerden. Gelangt ein Insekt in die Wohnung, so sucht es sich zunächst einmal den geeigneten Platz, um zu fressen und sich zu entwickeln. Das Insekt strebt danach zu überleben. Das Insekt landet möglicherweise dann irgendwann im eigenen Bettkasten, nachdem es dort hingeflogen oder gekrabbelt ist. Anschließend sucht es nach einem gemütlichen Schlafplatz, nach Fressen und möchte sich fortpflanzen.

Käfer und Larven identifizieren

Zunächst sollte man sich ein Bild von den Insekten machen, nachdem die Frage geklärt ist, woher das Ungeziefer überhaupt in die Wohnung gelangt. In den meisten Fällen sind die Tierchen im Bettkasten nicht weiter gefährlich, allerdings – sollte es sich beispielsweise um Bettwanzen handeln, so muss eine Bekämpfung durch einen Experten erfolgen, um sich wirklich und vollständig von den Schädlingen zu befreien. Mehr dazu unter www.bettwanzenportal.de/bettwanzen-erkennen/anzeichen-fuer-einen-bettwanzenbefall.html.

Zur klaren Identifizierung des Schädlings sollte man sich ein totes Insekt ergattern und ein Bild davon machen. Möglicherweise gelingt es sogar, ein lebendes Insekt im Bettkasten zu schnappen. Das Bild kann dann entweder in fachkundigen Foren der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden, damit diese bei der Bestimmung des Insekts helfen, oder aber es wird mit den Bildern in verschiedenen Datenbanken verglichen. Ist der Käfer, die Fliege oder die Wanze zweifelsfrei bestimmt, kann es an die Bekämpfung gehen.

Die folgenden, allgemeinen Tipps können allerdings bei den meisten Ungeziefer-Arten zum Erfolg führen und gelten als wichtige Maßnahmen zur Bekämpfung.

Käfer und kleine Insekten aus dem Bettkasten entfernen

Das Bettzeug, beziehungsweise die Bettbezüge müssen gewaschen werden. Im Idealfall transportiert man die Textilien in einem großen Müllsack, sodass sich keine Larven oder Eier in der Wohnung verteilen können. Der Müllsack wird über der Maschine geleert. Anschließend gilt es den Bettkasten mit einem Staubsauger zu reinigen und möglichst alle Larven, Eier und Insekten einzufangen.

Die Matratze wird hierzu hochgenommen und ebenfalls von unten intensiv gesaugt. Der Beutel wird über dem Müll geleert, den Müll sofort draußen entsorgen. Am besten noch den Boden drumherum mit heißem Wasser wischen und die Matratze sowie alle Textilien in dem Schlaf-zimmer ausklopfen und heiß waschen. Den Bettkasten, nachdem er von dem Ungeziefer befreit ist, anschließend noch mit einem basischen Reiniger desinfizieren. Ebenfalls ein bekanntes und hilfreiches Hausmittel ist Teebaumöl: Dieses hilft gegen viele unerwünschte Insekten und kann zusammengemischt mit Wasser in eine Flasche gefüllt werden.

Anschließend wird es auf das Bett und unter das Bett sowie in alle Ecken versprüht. Das Gemisch soll nicht nur gegen viele Schädlinge, sondern auch gegen Spinnen und Milben helfen. Man bedenke jedoch, dass Spinnen auch nützlich sein können und uns andere, lästige Insekten wie Stechmücken vom Hals halten. Auch kleine Raupen im Bett sprechen nicht immer gleich für einen Befall, der zwingend zur Plage wird.

Vorbeugung

Um einen erneuten Befall vorzubeugen, ist es ratsam, ein Insektengitter zu installieren und Kerzen bzw. Düfte mit ätherischen Ölen in der Wohnung (insbesondere in der Nähe des Bettes) aufzustellen. Hier bieten sich Lavendel, Rosmarin und Zedernholz an. Zudem sollte die Wohnung regelmäßig nach Insekten untersucht werden. Sobald man welche erblickt, gilt es diese aus der Wohnung zu verbannen oder unschädlich zu machen. Auf diese Weise wird die Wohnung nicht zur Kinderstube der Tierchen – Schlafzimmer, Küche und Co bleiben Ungeziefer-frei.

Bild: Bigstockphoto.com / kopitinphoto

Marianne

Marianne ist leidenschaftliche Mama und Bloggerin und berät online wie offline Familien rund um Erziehung, Ernährung & Partnerschaft. Auf familien-frage.de gibt sie Ihre Geheimnisse preis und bloggt über Alltägliches. Marianne ist außerdem die redaktionelle Leiterin von Familien-Frage.