Netbooks waren kleine, leichte Computer für unterwegs. 2008 und 2009 kosteten sie oft weniger als herkömmliche Notebooks und reichten für E-Mails, Internet und kurze Texte. Sie ließen sich leicht mitnehmen und verbrauchten bei einfachen Aufgaben wenig Strom.
- Hervorragender kabelloser Sound für Ihre Spiele; Dank Scout Mode hören Sie Ihre Gegner, bevor Sie von ihnen gehört werden
- Funktioniert mit PS4, PC und Mac
- Akkulaufzeit bis zu 16 Stunden. Frequenzumfang des Headsets: 20Hz ~ 20kHz
- Kopfhörer: 50-mm-Treiber mit Neodym-Magneten; Beleuchtete Ohrmuschel; Abnehmbares Kondensatormikrofon mit Geräuschunterdrückung
- Lieferumfang: Gaming Headset
Die niedrigen Preise hatten oft Nachteile. Die Bildschirme und Tastaturen waren klein, die Leistung war gering, und ein CD- oder DVD-Laufwerk fehlte. Ob ein Netbook passte, hing vor allem davon ab, wo und wofür Sie es nutzen wollten.
Netbooks für unterwegs
Netbooks waren für mobile Nutzung ausgelegt. Bildschirmgröße und Gewicht unterschieden sich je nach Modell; damalige Kaufhilfen nannten Gewichte von etwa 1 bis 1,4 Kilogramm. Netbooks ließen sich leichter in einer Tasche verstauen als viele Notebooks von damals.
Für E-Mails, Websuche, einfache Büroarbeiten und kurze Texte reichte die Leistung vieler Geräte aus. WLAN, USB-Anschlüsse und eine Webcam gehörten häufig zur Ausstattung; mobiles Internet war nur bei bestimmten Modellen eingebaut. Damit konnten Sie unterwegs Informationen nachsehen oder ein Dokument ergänzen.
Kleine Bildschirme und enge Tastaturen
Der kleine Bildschirm und die kleine Tastatur machten längeres Arbeiten anstrengender. Bei besonders kleinen Modellen fiel vielen das Lesen und Surfen schwer. Auch die Tastaturen unterschieden sich deutlich: Wenn Sie regelmäßig schreiben, sollten Sie die Tasten vor dem Kauf ausprobieren und prüfen, ob die Bildschirmgröße für Ihre Augen und Arbeitsweise passt.
Ein eingebautes CD- oder DVD-Laufwerk fehlte häufig. Wer Datenträger nutzen wollte, brauchte ein externes Laufwerk und musste es zusätzlich mitnehmen. Zubehör wie ein externer Bildschirm, eine Maus oder eine größere Tastatur erleichterte die Arbeit. Es verringerte aber den Mobilitätsvorteil und erhöhte die Gesamtkosten.
Wofür Netbooks geeignet waren
E-Mail, Webseiten und kurze Dokumente waren passende Aufgaben. Spiele, Grafikbearbeitung und andere rechenintensive Programme waren für viele damalige Netbooks zu anspruchsvoll. Auch große Präsentationen oder langes Schreiben waren auf dem kleinen Bildschirm und der engen Tastatur unbequem.
Ob ein Netbook als einziger Computer ausreichte, hing von den persönlichen Ansprüchen und davon ab, ob Sie dauerhaft mit den Einschränkungen bei Bildschirm, Tastatur und Leistung zurechtkamen. Manche Käufer nutzten eines als Hauptgerät, andere als Zweitcomputer für unterwegs. Für längere Schreibarbeiten oder anspruchsvolle Programme war ein vollwertiges Notebook besser geeignet.
Netbook vor dem Kauf prüfen
Wählen Sie das Netbook nach den Aufgaben aus. Für unterwegs sollten Bildschirm, Tastatur und Akku zu Ihrem Alltag passen:
- Aufgaben festlegen: Die Anforderungen für E-Mail, Internet und kurze Texte unterscheiden sich von denen für Spiele oder Grafikarbeit.
- Bildschirm und Tastatur ausprobieren: Prüfen Sie, ob Sie den Bildschirm gut lesen können und bequem tippen.
- Akku genau prüfen: Herstellerangaben zur Laufzeit waren Höchstwerte. Die tatsächliche Laufzeit unterschied sich je nach Gerät und Akkuausstattung.
- Zubehör mitrechnen: Laufwerk, externer Bildschirm und zusätzliche Eingabegeräte kosten Geld und brauchen Platz.
- Verbindungen kontrollieren: WLAN war verbreitet, eingebautes mobiles Internet gab es nur bei bestimmten Modellen.
Die Laufzeitangaben in damaligen Kaufberichten bezogen sich auf einzelne Geräte. Für einzelne Modelle wurden Herstellerangaben von bis zu acht oder neuneinhalb Stunden genannt; Tests zeigten zugleich deutliche Unterschiede zwischen den Geräten. Solche Werte waren daher kein verlässlicher Maßstab für jedes Netbook.
Stromverbrauch und Gesamtkosten
Netbooks brauchten im Betrieb weniger Strom als viele Notebooks ihrer Zeit. Eine Modellrechnung des Öko-Instituts aus dem Jahr 2009 veranschlagte für ein Netbook 33,8 Kilowattstunden pro Jahr, für ein Notebook bei gleichem Nutzungsprofil 64,35 Kilowattstunden. Die Studie schätzte die jährlichen Stromkosten auf 7,47 Euro beziehungsweise 14,22 Euro.
Der geringere Stromverbrauch allein machte den Kauf jedoch nicht wirtschaftlicher. In derselben Rechnung fiel der angenommene Kaufpreis stärker ins Gewicht als die Stromkosten. Für die Umweltbewertung der Herstellung nutzte die Studie außerdem Annahmen zu Notebooks, weil Daten zur Netbook-Produktion fehlten. Diese Zahlen stammen aus einer Modellrechnung von 2009 und lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Geräte oder heutige Preise übertragen.
